Nickisweltreise Weblog

…..einmal um die Welt in 365 Tagen

Verregneter Gruss aus Makarora

Um Euch neben meinen ganzen Highligh Berichen auch mal einen Eindruck von einem „anderen“ Tag zu vermitteln – den ich im uebrigen auch sehr geniesse, schreibe ich Euch heute aus Makarora an Neuseelands Westkueste. Es regnet schon seit ich heute morgen Franz Josef verlassen habe.Alles ist grau in grau, es ist kalt und nebelig und man kann absolut nichts unternehmen. Und wisst Ihr was? Das finde ich absolut grossartig! Ich bin mit dem Bus nach Makarora und wohne hier in einer Holzhuette. Gerade habe ich hier in der einzigen Kneipe des Dorfes gegessen und werde mir gleich noch ein paar Bierchen geniessen und dann frueh im Bett verschwinden! Es ist toll! Ich aergere mich noch nicht einmal ueber das schrecklich langsame Inerne und darueber, dass einige Buchstaben nicht funktionieren!!! Ich nehme es einfach hin und freue mich, dass ich hier bin! Keine Bilder, nichts zu sehen, aber mir geht es super!!!

Oktober 31, 2007 Verfasst von nickisweltreise | Uncategorized | | Noch keine Kommentare

Noch was vergessen!

Zwei Dinge habe ich noch vergessen:

Das Video vom Fallschirmspringen ist leider zu gross, daher ist es von der Homepage geloescht worden! Ich werde nach neuen Moeglichkeiten suchen, Euch dieses absolut lustige Video irgendwie einzuspielen!

Ich habe meine Reiseplaene schon ein wenig geaendert und werde nach Neuseeland zurueckfliegen nach Australien und dort etwa 4 Wochen lang die Westkueste bereisen. Ich fliege am 09.11. von Brisbane nach Perth und reise von dort 4200 km Richtung Norden nach Darwin. Ich muss mich noch entscheiden, ob ich es mit dem Bus, einem Auto oder im Campervan mache, dazu muss ich mich aber vorher zunaechst eingehender informieren.

Oktober 29, 2007 Verfasst von nickisweltreise | Uncategorized | | Noch keine Kommentare

Jede Menge neue Erlebnisse …

und ich komme kaum dazu, Euch davon zu berichten!!!

Da ich nur 25 Tage habe, um Neuseeland zu bereisen, ist mein Reisetempo im Moment immens hoch! Jeden Tag ein neues Highlight!!!

Nach meinem Aufenthalt in Wellington, den ich sehr genossen habe, haben Franzi, Juri und ich am 25.10. die Faehre nach Pciton genommen, um wieder auf die Suedinsel ueberzusetzen. Zu Recht wird diese Faehrfahrt als eine, wenn nicht DIE schoenste, Faehrueberfahrt beschrieben! Ein paar Bilder habe ich Euch eingestellt, um Euch einen Eindruck zu vermitteln! Bei strahlendem Sonnenschein genossen wir auf dem Sonnendeck die Cruise! Fantastisch! Waehrend bei der ersten Ueberfahrt Wind und Wellengang recht ordentlich waren, stand nun der Genuss der Sonne und der Landschaft absolut im Vordergrund! Wir waren fast traurig, als wir nach 3 Stunden ankamen.

In Picton stiegen wir gemeinsam in einen Bus, der uns zum Abel Tasman National Park bringen sollte. Dort trafen wir auf neue Mitreisende. Im letzten Supermarkt vor dem Nationalpark (etwa 40 Minuten mit dem Bus entfernt), machten wir einen Stopp, um uns fuer die naechsten Tage zu versorgen! In diesen Situationen heisst es immer, bloss nicht Essentielles vergessen!!!   Wir erlebten einen schoenen Tag, dessen kroehnender Abschluss das selbstgemachte und zusammengewuerfelte BBQ und ein Lagerfeuer waren! 

Eigentlich war ich mit dem festen Entschluss in den Park gekommen, dort Kanu zu fahren, aber mich aus einer Auswahl von etwa 10 verschiedenen Anbietern an diesem Abend zu entscheiden, war mir doch zu stressig und ich beschloss, am naechsten Tag die Gegend zu Fuss zu erkunden. Juri, Konstantin (aus Luebeck) und Natalie (aus Muenchen) – ja, ich treffe zur Zeit einige Deutsche! – schlossen sich mir an, wir nahmen das Wassertaxi um zu einer schoenen Bucht zu fahren, von der aus wir den etwa 6 stuendigen Heimmarsch antraten! Die Landschaften, Buchten, das Meer, der Wald – man koennte es schoener nicht malen! Unglaublich! Nach unserem Marsch war ich ziemlich erschoepft, aber wir hatten einen riesenspass und die tollen Ausblicke haben fuer den langen Marsch entschaedigt!!! Ein toller Tag mit netten Menschen und wunderschoenem Wetter! Gutes Wetter gibt es im Abel Tasman National Park im Vergleich zum Rest Neuseelands haeufig und wir hatten Glueck einen dieser sonnigen Tage zu erwischen!

Abends gab es dann die obligatorischen Backpacker-Mahlzeit: Pasta! Ich mag sie noch sehr gerne, aber es gibt Leute, die keine Nudeln mehr sehen koennen!

Fuer den naechsten Tag hatte ich eine Kanu-Tour gebucht, die allerdings ausfallen musste aufgrund des schlechten Wetters. Am Nachmittag nahm ich den naechsten Bus zum 45 Einwohner-Dorf Barrytown. In einem Pub habe ich uebernachten koennen. Abends haben wir Pfannkuchen gebacken, da in der Naehe von Barrytown die Pancake Rocks stehen, die aufgrund ihrer Struktur diesen Namen tragen. Wir hielten es fuer eine gute Vorbereitung fuer den naechsten Tag, uns die Baeuche an diesem Abend mit dem leckeren Essen vollzuschlagen!

Die Pancake Rocks mussten wir uns am naechsten Tag leider im Regen anschauen. Das rauhe Meer, das mit einer grossen Kraft gegen die Felsen schlug, diese Naturgewalt hat mich stark beeindruckt. Ich bin also an der Westkueste der Suedinsel angekommen!

Abends kamen wir in Franz Josef an, einem kleinen Dorf am Fusse des Franz Josef Gletscher. Der Gletscher ist ein warmer Gletscher, der sich taeglich im Moment 10 Zentimeter bewegt. Im letzten Jahr hat er sich aber wohl im Schnitt 50 Zentimeter bewegt und gehoert damit zu den am schnellsten bewegenden Gletschern. Das Gestein ist relativ warm und durch Wasserfaelle an beiden Seiten des Gletschers, deren Wasser unter das Eis fliessen, ergibt sich die hohe Fließgeschwindigkeit. Das Doerfchen hier ist absolut schnuckelig und meine Unterkunft, das Rainforest Retrait, wunderschoen! Heute hat die Sonne fuer mich gelacht, als ich mit dem Helikopter auf den Gletscher geflogen bin. Mit dem Helikopter erreicht man hoehergelegende Stellen als zu Fuss! Absolut beeindruckend! 2,5 Stunden sind wir in einer Gruppe von 10 Personen mit einem Guide durch das Eis gestapft an Eisseen vorbei, durch enge Gletscherspalten und durch das Wasser geformte Tunnel!

Leider habe ich die Atmosphaere in der Bar gestern zu sehr genossen – Ihr kennt mich ja, also versteht Ihr, was ich meine – und hatte dadurch heute morgen Probleme mit dem Aufstehen! Aber, der Tag ist ueberstanden! Wir werden jetzt gemeinsam kochen – natuerlich Pasta!!! Ich werde dann mal versuchen, die Atmosphaere in der Bar ohne Alkohol zu geniessen, denn morgen muss ich ja wieder in den Bus und es haengt doch sehr stark vom Fahrstil des Busfahrers ab, welche minimalen koerperlichen Anforderungen man dafuer erfuellen muss ;-) )

Ich sende Euch liebe Gruesse von Neuseelands absolut ueberwaeltigend schoener Westkueste auf der

Oktober 29, 2007 Verfasst von nickisweltreise | Uncategorized | | 2 Kommentare

Wellington – 23.-25.10.2007

Wir fahren mit dem Bus von Tongariro nach Wellington und Juri, Franzi und ich entscheiden uns fuer die Jugendherberge in Wellington, die mir 10 Tage zuvor schon so gut gefallen hatte. Die Sonne lacht als wir in Wellington ankommen!

Franzi und ich machen uns auf den Weg, um die Stadt kennenzulernen und die Botanischen Gaerten zu bewundern! WIR brauchen dazu natuerlich keinen Stadtplan!!! Nee!! Nach einigen (allerdings schoenen und lohnenden) Umwegen, einem leckeren Cappuchino in einem Cafe am Meer und einigem Nachfragen finden wir schliesslich den Botanischen Garten. Nach dem Aufstieg zum Planetarium geniessen wir die Aussicht ueber die Stadt! Gemuetlich bummeln wir durch die Stadt zurueck zu unserer Herberge, wo wir um 19.00h mit Juri zum Kochen verabredet sind. Bei Spaghetti Bolognese und ein paar Flaeschen Rotwein verbringen wir einen tollen und lustigen Abend zu dritt auf der Terrasse unserer Herberge mit Ausblick auf die Stadt!

Welington, Neuseelands Hauptstadt, begeistert mich! Nicht hektisch, fast bescheiden, auf jeden Fall super sympathisch sind diese Stadt und ihre Menschen!

Mehr als drei Stunden verbringe ich am Meer in der Stadt, schreibe die Erlebnisse der letzten Tage in mein Tagebuch nieder. Dabei beobachte ich Angler, Spaziergaenger und geniesse Atmosphaere und Sonne! Hier laesst es sich aushalten!

Morgen habe ich mir das Government und das Wellington Museum of Sea and City angesehen! Beide kostenfrei und absolut lohnenswert! Im Government habe ich an einer einstuendigen Fuehrung ueber Architektur, Erdbebensicherheit, Kultur und Politik teilgenommen. Gebaeude und die Ausstattung der Raeume erinnern – wen wundert’s – stark an die Houses of Parliaments in London!  Da ich noch ins Te Papa Museum moechte, Neuseelands bestes Museum, breche ich nach 3 Stunden auf und gehe noch fuer eine Stunde ins Museum! Das interaktive und multimediale Museum ist fantastisch, aber da ich die Zeit am Meer so genossen habe, beschliesse ich mich nicht darueber zu aergern, hier nur kurze Zeit verbringen zu koennen!

Am Meer sitzend und die Erlebnisse der letzten Tage niederschreibend habe ich erst realisiert, welch grosses Glueck ich habe, hier sein und all das Erleben zu koennen!

Oktober 28, 2007 Verfasst von nickisweltreise | Uncategorized | | Noch keine Kommentare

Tongariro – 22.10.2007

Die Ueberquerung des Tongariro ist einer der Great Walks in Neuseeland! Zu dritt wollten wir ihn an diesem Tag mit einem Guide in Angriff nehmen. Leider ist das Wetter so schlecht als wir im Tongariro National Park ankommen, dass es nicht erlaubt ist, den Berg zu besteigen. Ich bin kurz enttaeuscht darueber, aber als ich das gemuetliche Hostel sehe, beschliesse ich, mir einfach einen gemuetlichen Tag zu machen und am Kamin auf besseres Wetter am Nachmittag zu hoffen. Unsere Gruppe ist an diesem Tag neu zusammengewuerfelt, viele sehr nette Leute sind mit mir unterwegs. Ich lerne Juri (aus Rotterdam) und Franziska (aus Leipzig) kennen, die die Crossing am Vortag gemacht haben und noch bis zum naechsten Tag bleiben werden, um ein wenig zu entspannen. Wir haben einen wunderschoenen Tag, ich spiele mal wieder Tischtennis – keine Ahnung wie lange ich das nicht mehr getan habe!!!

Gegen 13.00h wurde das Wetter dann besser und mit Juvy (Kanadierin), Damien (Ire) und Brian (Kanadier) machten wir uns zu einer dreistuendigen Wanderung auf, um die Gegend zu erkunden. Zunaechst hatte ich ein bisschen gezoegert, schliesslich hatte ich es mir mit meinem Tee, meinem Buch und ein paar netten Gespraechspartnern am Kamin gemuetlich gemacht! Aber dieser Spaziergang hat sich absolut gelohnt! Die Gegend um den Tongariro ist wunderschoen! Der Vulkan war am 25.09.2007 abends ausgebrochen. Das musste ich natuerlich im Bild festhalten, schliesslich hat er das anlaesslich meines Geburtstags getan ;-) ) !!  “Ein Bier nach vier“ habe ich mit Brian dann nach der Wanderung im Hotel am Berg getrunken -  das sind auch die einzigen deutschen Worte, die ich ihm beigebracht habe! Reicht doch, oder?

Ich glaube ich bin in den vergangenen zwei Wochen soviel gelaufen wie im ganzen letzten Jahr zusammengenommen nicht!

Oktober 28, 2007 Verfasst von nickisweltreise | Uncategorized | | Noch keine Kommentare

Fallschirmspringen am Lake Taupo – 21.10.2007

Ich entschuldige mich im voraus, aber das muss jetzt einfach mal sein: Bbbbbbooooooooooooorrrrrrrrrrrrhhhhhhhhhhh, ist das geil hier!!!

Neuseeland ist der Oberhammer! Die Schoenheit dieses Landes ist mit Worten gar nicht zu beschreiben, es ist unglaublich!

Fange ich mal bei meinem Fallschirmsprungerlebnis an! Leider auch unbeschreiblich! Die Photos habe ich ja schon vor einigen Tagen hochgeladen, aber wenn Ihr richtig lachen moechtet, dann schaltet den Ton an und schaut Euch mein Video vom Sprung an! Es ist so toll geworden und auch wenn Sprung und DVD richtig teuer waren, bin ich doch sehr froh, mich dafuer entschieden zu haben. Auf dem Weg von Rotorua – Ihr erinnert Euch, der Stadt, von der ich hunderte Male geschrieben habe, dass sie nach Schwefel stinkt – kommt man am Flughafen in Taupo vorbei. Als wir in den Bus stiegen hiess es allerdings, dass der Wind aller Voraussicht nach zu stark sei, um an diesem Tag zu springen. Gedanklich hatte ich den Sprung also schon gestrichen. Nachdem wir an den Huka Falls gehalten hatten (beeindruckend ist weniger die Hoehe dieser Wasserfaelle als vielmehr das Volumen, die innerhalb von 3 Sekunden einen Swimmingpool olympischer Norm fuellen koennen), und wieder in den Bus stiegen, sagte Ricky, unser Busfahrer an diesem Tag, dass ein Sprung nun doch moeglich sei und wir in 20 Minuten ankaemen! Das war wirklich optimal, denn so hatte ich gar nicht viel Zeit mich vorher verrueckt zu machen! 30 Minuten spaeter stand ich dann also schon in einem schicken blauen Overall in einer Halle am Flughafen und fragte mich, warum um alles in der Welt ich mir das nun antue????!!!!! Noch haette ich ja die Gelegenheit zur Flucht ergreifen koennen, aber so gross waren Angst und Nervositaet dann zum Glueck doch nicht!!! Mein Guide, Erik, wies mich ein und erklaerte mir, wie ich mich im Flugzeug und beim Absprung verhalten solle. Ueber die Landung solle ich mir noch keine Gedanken machen, das wuerde er mir erklaeren, kurz bevor wir aufschlagen! Eine Schwimmweste bekam ich neben dem ganzen anderen Schnuerengedoedel auch noch umgebunden fuer den Fall, dass wir im Wasser landen wuerden! Was??? Landung im Wasser? Na, das macht ja echt Mut! Ich sah mich also schon im Wasser mit diesem 80 Kilo-Mann auf meinem Ruecken! Nee, gut, dass wir fuer diesen Fall die Schwimmweste dabei haetten. Wir scherzten noch ein bisschen, dass ich schwimmen koenne und wir sie eigentlich am Boden lassen koennten.

Fuer einen Sprung aus 15.000 feet (fast 5 Kilometer) hatte ich mich entschieden? 12.000 waeren auch moeglich gewesen, aber das ist natuerlich nicht hoch genug fuer Fraeulein Rams… Als wir im flugzeug sassen und Erik auf nach mindestens (zumindest gefuehlten!!!) 5 minuten Flug auf seinen Hoehenmesser deutete und mir zu zeigen, dass wir uns „schon“ auf 5.000 feet befinden (nee super, schon 1/3! – es kam mir so unglaublich hoch vor!!!), waere ich am liebsten ausgestiegen, erachtete ich dies in diesem Augenblick doch fuer die deutlich bessere Loesung als noch 10.000 feet hoeher zu steigen. Ich sass direkt neben der Tuer was wohl bedeuten sollte, dass ich zu allem Ueberfluss auch noch als Erste die Maschine verlassen sollte! Oh je, ich haette auch schoen durch das kleine Staedtchen Taupo laufen koennen… Nun war es wohl zu spaet fuer eine derartige Entscheidung! Ab 10.000 feet wird es im Flugzeug dann auch richtig kalt und die Luft wird duenn! Aber daran konnte ich kaum noch einen Gedanken verschwenden, denn Erik begann, mich an sich festzuschnallen. Muetze und Brille auf und dann wurd auch schon das Tor geoeffnet! Oh mein Gott, dieser Blick war unfassbar! Schoen, aber… nee, das wuerden wir doch jetzt nicht wirklich tun, oder? Ich genoss noch den Blick als wir uns an die Kante des Flugzeugs bewegten… Oh Gott, wir fliegen schon…!!! Ich war wie gelaehmt, aber Erik war wohl irgendwie gesprungen! Ja, wir befanden uns im freien Fall! OOOOOOOOOOooooooooooooooooohhhhhhhhhhhhhh, total toll! Ca. 80 Sekunden sind wir frei gefallen, bis sich der Fallschirm oeffnete und wir gemuetlich Richtung Erde flogen! Ich habe da oben im freien Fall kaum Luft bekommen, das ist der Grund, warum ich mir staendig die Hand vor den halte! Meine Ohren schmerzten leider noch ein paar Stunden spaeter, aber das war alles nicht wirklich wichtig! Der Sprung war einfach beeindruckend! Das wiederhole ich irgendwann an einem schoenen Ort nochmal! Adrenalin pur! Der Taupo-See war ein wunderschoener Ort, um diesen Sprung zu wagen! Skydiving Taupo war die Company, bei der ich mich von Anfang bis Ende in richtig guten Haenden fuehlte! Die Landung war dann tatsaechlich ueberhaupt kein Problem und wir sind wirklich im Stehen gelandet!

Als ich gegen 19.00 Uhr im Hostel ankomme, wartet Rieko schon hungrig auf mich! An unserem letzten gemeinsamen Abend moechte ich sie zum Essen einladen. Die Arme muss sich die Story von meinem Sprung in aller Ausfuehrlichkeit anhoeren und ich bin so begeistert, dass ich kaum noch an einem anderen Thema interessiert bin an diesem Abend! Das Skydiving hat mich ganz schoen strubbelig gemacht und ich brauche einige Zeit an diesem Abend, um einzuschlafen. Am naechsten Morgen soll es aber um 6.30 Uhr schon weitergehen und ich moechte die Tongariro Crossing in Angriff nehmen, einen 8 stuendigen Marsch ueber einen schneebedeckten Berg…

Oktober 28, 2007 Verfasst von nickisweltreise | Uncategorized | | Noch keine Kommentare

Neuseelands Nordinsel – Auckland bis Rotorua

Hallo Ihr Lieben!

Ich hatte einen fantastischen Tag!!! Die Rafting Bilder habe ich schon hochgeladen! Das war ein Riesenspass! Ich hatte zunaechst ein wenig Angst aus dem Boot fallen, aber… wir sind im Boot geblieben! Auf den Fotos koennt Ihr vielleicht erahnen wieviel Spass ich dabei hatte! Ich werde es auf jeden Fall nochmal machen! Hier in Rotorua auf dem Kaituna River saust man den hoechsten kommerziell befahrenen Wasserfall herunter! Sieben Meter! Ein Riesenspass! Rund 1 1/2 Stunden sind wir bei Grade 5 auf dem Fluss unterwegs gewesen. Ich hatte zwar zeitweise ein wenig mit meinen Kontaktlinsen zu kaempfen – schliesslich wollte ich die Strecke sehend bewaeltigen – und nach einigem Augenzwinkern nach den wirklich strudeligen Stellen, haben sie mich die schoene Gegend entlang des Flusses dann auch wieder sehen lassen!

Danach bin ich ins Polynesien Spa – ach, das habe ich ja noch gar nicht erwaehnt, ich bin in Rotorua, der furchtbar nach schwefelstinkenden Stadt! Hier findet man zischende Geysire, dampfende heisse Quellen und explodierende und brodelnde Schlammloecher ueberall in der Stadt. An den Schwefelgeruch kann ich mich nur schwer gewoehnen! Morgen ziehe ich weiter Richtung Sueden und verlasse die schrecklich nach faulen Eiern stinkende Stadt. Rotorua ist die aktivste Thermalgegend Neuseelands und so musste ich mir natuerlich den Spa ansehen und einige Baeder nehmen. Nach dem Rafting hatte das den positiven Nebeneffekt, dass ich mich schoen aufwaermen konnte! Nach dem Bad war ich so muede, dass ich erstmal einen Mittagsschlaf eingelegt habe – die ganzen tollen Eindruecke der letzten Tage wollen ja auch „verdaut“ werden!

Heute Abend konnte ich wieder eine dieser tollen interkulturellen Erfahrungen machen: Ich bin mit Rieko, der Japanerin mit der ich ja nun schon seit einigen Tagen unterwegs bin, japanisch Essen. Sake, Sushi, Green Tea und Oregami standen auf unserem „Programm“. Fuer alle, die meine Bastelgeschicklichkeit kennen, wird es eine Ueberraschung sein, dass ich tatsaechlich einen Schwan gebastelt habe. Rieko hat mich angeleitet und ich habe“einfach“ alles nachgemacht! Mein Schwan ist aber ganz passabel! Nebenbei habe ich neue japanische Woerter gelernt und wir hatten einfach einen wunderschoenen Abend! Das Essen hat geschmeckt (das deutsche Wort „lecker“ kennt Rieko schon seit ein paar Tagen!) und morgen werde ich mich revanchieren und sie zum Essen einladen. Gestern Abend habe ich versucht, ein deutsches Essen fuer uns zu zaubern, aber die Wurst, die sie „Bratwurst“ genannt hatten, schmeckte doch leider nicht so richtig toll! Rieko hat es aber gefallen und das hat mich natuerlich gefreut!

Zur Erklaerung der Bilder versuche ich zu schildern, was ich in den letzten Tagen alles erlebt habe.

Am Dienstag bin ich von Auckland aus nach Hahei gefahren. Das ist auf der Coromandel Peninsula im Nordosten Neuseelands. Hahei hat einen grossartigen weissen Sandstrand. Die beeindruckende Kalksteinkueste und die kleinen vorgelagerten Inselchen habe ich am Strand schlendert erkundet. Beim Spaziergang habe ich Rieko kennengelernt, die ein Jahr in Neuseeland bleiben wird, um hier zu arbeiten und zu reisen. Sie wird in der kommenden Woche einen Job in Hastings beginnen, daher werden sich unsere Wege wohl uebermorgen trennen…

Ich fahre morgen nach Taupo, der Welthauptstadt der Fallschirmspringer. Natuerlich werde ich wenn moeglich einen Sprung wagen, aber davon werde ich dann spaeter berichten!!!  

Also gut, in Hahei habe ich also Rieko kennengelernt und spaeter im Backpacker auch Martina, eine Deutsche. Mit den beiden und 3 anderen teile ich zur Zeit mein Zimmer. Wir sind in „Central Backpacker“ abgestiegen, einem kleinen, aber sehr gemuetlichen Hostel mit viel Atmosphaere und einer netten Stimmung zwischen den Reisenden! Ich mag es sehr hier!

Ooooh, ok, Ihr merkt wohl schon, da ich staendig von meinen Erzaehlungen ueber Hahei abkomme, dass es sooo grossartig nicht war. Wir sind einen wunderschoenen Weg entlang spaziert zur Cathedral Cove mit dem beruehmten Kalksteinbogen. Der etwa 45 Minuten lange Spaziergang durch Regenwald war wirklich schoen. Abends hat Thumper, der Busfahrer, uns ein BBQ gezaubert, yummie, wirklich lecker. Nach ein paar Runden Karten mit ein paar Briten, die sich selbst nicht so ganz einig waren ueber die Spielregeln, bin ich ins Bett, denn … unser Guide hatte uns den Sonnenaufgang um 6.35h empfohlen. Ein paar Bilder habe ich hochgeladen. Ihr koennt Euch ja selbst ein Bild machen. Nochmal wuerde ich dafuer wohl nicht um 6.00h aufstehen…

Anschliessend haben wir uns auf den Weg nach Raglan gemacht. Da hier in den 1960ern wohl mal ein legendaerer Film ueber’s Surfen gedreht wurde, stroemen heute noch jede Menge Surfer in das kleine Doerfchen Raglan. Ich war nicht darauf vorbereitet, dass sich unsere Unterkunft irgendwo mitten im Busch befinden wuerde!!! Nachdem der erste Schock verdaut war, habe ich dann mit Martina, Rieko und Jenn, einer Kanadierin, den Busch erkundet. Der Walk war uns als „Workout“ ans Herz gelegt worden. Da es aber vorher in Stroemen gegossen hatte, war das ein gefaehrlicher Marsch, insbesondere der Abstieg. Ich bin mit sauberem Hosenboden wieder hinuntergekommen, aber die anderen haben sich alle an nicht ganz ungefaehrlichen Stellen langemacht… Die Waschmaschine musste sich dann intensiv um unsere Klamotten kuemmern… Ich habe mich gegen das Surfen entschieden, da es wie aus Eimern regnete. Herrlich fasziniert hat mich der „Flying Fox“, eine Seilbahn, wie man sie bei uns auf Spielplaetzen findet. Allerdings schneller und laenger! Herrlich! Haette die ganze Nacht dort verbringen koennen! Ich denke, dass ich auch zum ersten Mal in meinem Leben Gluehwuermchen aus naechster Naehe gesehen habe! Beeindruckend! Die „haengen“ da im Busch „herum“. Sie sind die Larven einer Muecke, die Leuchtorgane haben, die ein gruen-blaues Licht erzeugen! Abends haben die Herbergseltern fuer uns gekocht – lecker!!! Satt und zufrieden sind wir ins Bett! Um Euch eine Vorstellung zu geben, wie ich hier hause, habe ich mal ein Photo von unserem Zimmer gemacht! Die Dorm, Zimmer, die man sich mit manchmal bis zu 10 Leuten teilt, kosten hier umgerechnet rund 10-15 Euro pro Nacht und sie sind wirklich OK. Sagen wir es so, ich gewoehne mich allmaehlich daran… Das ist aber wirklich in Ordnung und man lernt auf diese Art und Weise natuerlich auch immer neue Leutchen kennen, mit denen man etwas zusammen kochen oder unternehmen kann oder sich einfach austauscht!

Donnerstag morgen sind wir dann ueber Waitomo nach Rotorua gefahren. In Waitomo wollte ich mich eigentlich in einer Hoehle abseilen oder zumindest eine Fahrt mit dem Boot durch die unterirdischen Hoehlen machen. Da es aber zuvor heftig geregnet hatte, war der Wasserspiegel zu hoch und die Veranstalter konnten an diesem Tag keine Touren durchfuehren. Alleine kommt man nicht hinein, sodass uns nur ein Alternativprogramm blieb. Wir sind durch den Wald, um einige Hoehlen zu erkunden, Gluehwuermchen zu bestaunen und die reissenden Fluesse zu beobachten.

Zum Alternativprogramm gehoerte dann auch das Erlebnis mit diesem Riesen Angora-Kaninchen. Wer war eigentlich so neugierig und hat direkt gefragt, ob das Kaninchen gegrillt wurde??? Jedenfalls war es sehr lustig dort, die Dame hat wunderbar und lustig erklaert, wie das Kaninchen behandelt und geschoren wird.

Abends kamen wir schliesslich im stinkenden Rotorua an. Ich weiss, das habe ich nun schon einige Male erwaehnt, aber der Duft ist wirklich unglaublich! Ihr koennt froh sein, dass es noch keine „Duftbilder“ gibt!!! Beeindruckend sind die brodelnden, stinkenden Quellen aber allemal! Um uns einen Ueberblick von der Stadt zu verschaffen, sind Martina, Reiko und ich zunaechst mit der Gondel einen Berg hoch gefahren. Von dort aus ging es mit einer Art GoKart (aber man musste nicht selbst treten gluecklicherweise!) den Berg hinab! Riesengaudi! Wirklich schoen! Danach sind wir meinem Reisefuehrer gefolgt, der einen Rundweg durch die Stadt vorschlug. So waren wir im Museum of Art und History, das im ehemaligen Thermalbad, diesem wunderschoenen gelben Gebaeude inmitten der Government Gardens untergebracht ist. Das Museum an sich hat mir allerdings nicht besonders gefallen. Es erzaehlt in allen technischen und historischen Details sehr textlastig die Geschichte des Gebaeudes, gibt (allerdings meiner Ansicht nach zu wenig) Informationen ueber die Maori in dieser Gegend und die Geschichte der Stadt. In einem Maori-Dorf am Rotorua-Lake haben wir einige Photos gemacht und im Kuirau Park die heissen Quellen bewundert. Gestern war mein erster Tag in Neuseeland, an dem es nicht geregnet hat und so wirkte doch alles sehr freundlich. Am See entlang schlendernd bin ich dann nach Hause.

Von meinem heutigen Tag habe ich Euch ja schon berichtet. Morgen ziehe ich weiter, habe es aber sehr genossen, einmal drei Naechte im gleichen Bett zu verbringen. Morgen frueh werde ich mit Martina ein Maori-Dorf anschauen, in dem wohl auch Vorfuehrungen stattfinden. Ich bin gespannt. Dann geht es weiter an den Lake Taupo. Je nach Wetter und der Moeglichkeit Fallschirm zu springen, werde ich dort ein oder zwei Naechte bleiben und hoffe, dass das Wetter am Tag danach gut genug ist, um den Tongariro Crossing, eine Wanderung durch vulkanisches Gelaende, vorbei an aktiven Kratern, in Angriff nehmen zu koennen. Da es sich dabei wohl um eine recht schwierige Wanderung handelt, wird sie nur bei gutem Wetter in Angriff genommen. Warten wir’s ab! Ihr werdet’s erfahren!!!

Ich hoffe Euch allen geht es gut! Ich habe eben schon am Telefon von meiner Mutter erfahren, dass es zum ersten Mal gefroren hat. In anderen Regionen Deutschlands soll es wohl auch schon geschneit haben! Davon sind wir hier dann doch noch ein wenig entfernt, wenngleich ich mir gestern erst nochmal einen weiteren warmen Pulli gekauft habe! Besser is…

Morgen frueh ist hier Rugby Final England gegen Suedafrika! Ich weiss gar nicht, ob Ihr davon etwas mitbekommt! Die Neuseelaender sind absolut verrueckt nach Rugby, aber ihre Old Blacks stehen ja nun leider nicht im Finale! Drama! Ich glaube das Fussball-Fieber in Deutschland zur WM war nichts dagegen ;-) )

Es gruesst Euch ganz herzlich die wohl schon selber nach Schwefel stinkende Nicki!!!

Oktober 20, 2007 Verfasst von nickisweltreise | Uncategorized | | Noch keine Kommentare

Schneller Gruss aus Rotorua

Ein ganz kurzer schneller Gruss aus der nach Schwefel stinkenden Stadt Rotorua auf der Nordinsel Neuseelands. Habe gerade jede Menge Photos hochgeladen und nun ist meine Zeit hier schon wieder um. Da ich morgen Wildwasser-Raften gehe und frueh abgeholt werde, gehe ich nun auch mal lieber schnell ins Bett. Den Kommentar zu den Bildern schreibe ich in den naechsten Tagen – wer weiss, vielleicht schaffe ich es auch schon morgen… vorausgesetzt natuerlich, ich ueberlebe das Raften!!!

Bis morgen! … ich hatte heute den ersten regenfreien Tag in Neuseeland!!! Die Sonne war herrlich und das Wetter soll angeblich noch ein paar Tage lang so bleiben…

Nicki

Oktober 19, 2007 Verfasst von nickisweltreise | Uncategorized | | Noch keine Kommentare

Einmal quer durch Neuseeland in 3 Tagen

Ich melde mich heute aus Auckland, der groessten Stadt Neuseelands im Norden der Nordinsel. Seitdem ich mich das letzte Mal aus Christchurch gemeldet habe, liegen rund 800 Kilometer hinter mir. Ich kann Euch sagen, wenn man einmal quer durch Neuseeland faehrt, bekommt man den Eindruck, dass dieses kleine Voelkchen fuer die Milch- und Wollproduktion fuer den ganzen Kontinent verantwortlich ist!! Gruene Wiesen und Berge, Schafe und Kuehe soweit das Auge reicht! Das ist wirklich unglaublich! Unglaublich schoen, aber wohnen moechte ich in diesen einsamen Gegenden nicht!!!

Von Christchurch aus bin ich Freitag frueh nach Kaikoura aufgebrochen! Eigentlich kann man dort Wale beobachten, aber natuerlich nicht an dem Tag, an dem ich ankam, denn das Meer war zu rauh und dann zeigen sie sich nicht! Ich hatte dennoch einen wunderschoenen Tag. Kaum im Hostel angekommen, habe ich nur meine Sachen deponiert und bin mit zwei Hollaenderinnen aufgebrochen, um den etwa 45-minuetigen Spaziergang zu der Stelle in Angriff zu nehmen, an der man Robben beobachten kann. Wie Ihr auf den Photos ueber Kaikoura sehen koennt,konnten wir Ihnen auch richtig nahe kommen. Nach dem Fussmarsch hatten die Maedels keine Lust mehr weiterzuziehen, aber ich wollte die Gegend noch ein wenig genauer unter die Lupe nehmen. Der anschliessende etwa 3-stuendige Marsch ueber Wiesen, am Meer entlang und ueber schmale Wege hat sich wirklich gelohnt! Unterwegs sind uns Schafe, Kuehe und KEINE anderen Touristen begegnet! Es war so schoen, entspannend und gleichzeitig anstrengend – am Ende waren Eva und ich froh, als wir wieder in Kaikoura ankamen. Eva, Spanierin aus Salamanca, haben wir auf unserem Weg nach Kaikoura wortwoertlich von der Strasse aufgesammelt. Sie ist mit Zelt, guter Laune und wenig Geld vier Wochen durch Neuseeland getrampt! Total beeindruckend, aber definitiv nicht mein Weg!!! Eigentlich wollte sie am Strand zelten, hat sich aber schliesslich doch entschieden, im Hostel zu naechtigen, da es ordentlich kalt wird in der Nacht. Jedenfalls habe ich Eva bei den Robben wiedergetroffen und wir haben einen wunderschoenen Nachmittag zusammen verbracht. Es sind genau diese Begegnungen, die meine Reise zu etwas besonderem machen! Als wir ausgehungert im kleinen Kaikoura ankamen, wollten wir nach etwas Essbarem Ausschau halten. Am ersten Lokal stand direkt etwas von buy 1 – get 1 free! Guter Deal, wird sind rein, mussten dann aber feststellen, dass wir davon wohl nicht satt wuerden: Es gab 2 Cocktails zum Preis von einem!!! Obwohl wir superhungrig waren, haben wir uns erstmal einen Cocktals gegoennt! Spaeter haben wir noch zusammen gegessen und dann haben sich unsere Wege auch schon wieder getrennt.

Ich habe am naechsten Tag mit der Faehre auf die Nordinsel uebergesetzt. Die Faehrfahrt wird als eine der schoensten der Welt beschrieben und sie war wirklich beeindruckend! Durch die Marlborough Sounds zu fahren ist wunderschoen! Ein ordentlicher Wind und hohe Wellen haben meine Reise begleitet – aber damit habe ich ja zum Glueck keine Probleme und so bin ich heil in Wellington – Neuseelands Hauptstadt – angekommen. Die Jugendherberge in der ich uebernachtet habe, wird in vielen Reisefuehrern als eine der besten der Welt beschrieben und sie ist wirklich toll! Tolle Einrichtungen, eine Kueche, in der man vom Boden essen kann, schoene, geraeumige Zimmer! Toll! Ich war abends nur noch einkaufen, habe mich mit einigen anderen Travellern ausgetauscht (und auch endlich die ersten Deutschen getroffen! Ich reise natuerlich nicht, um Leute meiner Nation zu treffen, aber wenn man von anderen hoert, dass sooo viele Deutsche unterwegs sind und Du nie einen einzigen triffst, macht Dich das schon stutzig! Inzwischen habe ich tatsaechlich einige getroffen) und bin dann frueh ins Bett, da ich am naechsten morgen um 7.00h den langen Weg von Wellington nach Auckland angetreten habe. Wie eingangs beschrieben: Viel gruenes unberuehrtes Land oder Weideland. Mir hat die Fahrt super gefallen und sie hat meinen Entschluss bestaetigt mit dem Bus zu reisen und nicht selbst zu fahren, denn soviel Natur, ewig lange Strassen, die kilometerlang geradeaus fuehren oder schmale Kuestenstrassen sind sicher nicht das reine Vergnuegen, wenn man alleine mit dem Auto unterwegs ist!

Hier in Auckland sind wir gestern gegen 17.00h angekommen. Nach dem langen Sitzen entschloss ich mich, die Stadt noch ein wenig zu erobern und bin den Sky Tower, den hoechsten Turm der suedlichen Hemisphaere, hochzufahren. So konnte ich von oben schon mal einen ersten Eindruck von der Stadt gewinnen. Mit Reinga, einer meiner Zimmernachbarinnen, war ich dann noch superlecker Sushi-Essen.

Ich wohne auf einer Etage, auf der girls-only angesagt ist. Das ist wirklich schoen! Alles ist sauber, die Zimmer sind geraeumiger und in unserem 10-er Dorms waren wir gestern nur zu fuenft und heute scheinen wir nur 3zu sein. wirklich angenehm und ruhig!

Heute morgen bin ich aufgebrochen, um das Auckland Museum in Augenschein zu nehmen. Das war eine sehr gute Idee um die Maori kennenzulernen. Ueber die indigenen Einwohner Neuseelands habe ich bis dato nicht viel gewusst. Das Museum zeigt eine grosse Ausstellung und in einer rund 40-minuetigen interessanten Show mit Taenzen und Gesaengen, lernt man etwas ueber die Lebensweise dieser Menschen. Es war toll! Ich bin mit dem Bus dorthin gefahren, aber da ich auf der falschen Seite der Strasse in den Bus eingestiegen bin, war eine Stadtrundfahrt direkt inklusive ;-) ) naja, kann ja mal passieren!!! Den Nachmittag habe ich in der Stadt damit verbracht, Leute zu beobachten und einige andere Dinge auszukundschaften. Mit Reinga und Beth, unserer neuen „Mitbewohnerin“ aus England, haben wir gekocht (OK, gekocht ist etwas uebertrieben, es gab Spaghetti mit Pesto…) und eine Flasche Wein „probiert“! Die andere Flasche wartet auf dem Zimmer, weshalb ich hier auch mal langsam zum Ende komme.

Morgen um 7.30h geht es weiter, ich breche auf Richtung Osten zur Coromande Peninsula, wo ich aber wahrscheinlich auch nur einen Tag verbringen werde! Ich werde weiter berichten.

Mein Zwischenfazit: Es gibt viele Traveller, die sagen, dass man entweder Neuseeland oder Australien liebt. Das kann ich nicht bestaetigen! Ich finde beide Laender so unterschiedlich, dass ich sie gar nicht miteinander vergleichen moechte!

Wunderschoen!!! Allerdings ist Australien deutlich sonniger und die Investition in die zwei paar Jeans war wirklich jeden Pfennig wert! Etwas anderes koennte ich hier nun gar nicht mehr tragen! Es ist a…kalt! Und jetzt gerade faengt es auch wieder an zu regnen! Was soll’s, noch ein Schlueckchen Wein und dann gehe ich ohnehin ins Bett!

In der Hoffnung auf gutes Wetter in den naechsten Tagen schliesse ich fuer heute und sende Euch liebe Gruesse aus Auckland!

Nicki

Oktober 15, 2007 Verfasst von nickisweltreise | Uncategorized | | 2 Kommentare

Ankunft und erster Tag in Neuseeland

Gestern bin ich in Neuseeland angekommen. Genauer gesagt bin ich in Christchurch. Schon am Flughafen ist mir blitzartig klargeworden, warum in Neuseeland alles gruen ist und in Australien nicht: Hier regnet es nahezu die ganze Zeit!

Aber ich fange mal von vorne an: Gestern Morgen hat mich Natalie um 5.45h zum Flughafen gefahren (danke nochmal, meine Suesse!). Mein Flieger nach Christchurch ging um 8.40h und hier muss man mindestens 2 Stunden vor Abflug vor internationalen Fluegen da sein. Mir graute schon wieder vor den zwei Stunden, die ich am Flughafen absitzen muesste, ABER: ich hatte beste Unterhaltung!!! Ich traf am Security-Check Tenean, eine Australierin, die – wie sich schnell im Gespraech ergeben sollte – seit 2 Jahren in Tokio studiert. Total nett, sie hat mir dann direkt angeboten, dass sie mir Tokio zeigt, wenn ich da bin. Ich werd sie sicher anrufen, denn unser etwa einstuendiges Gespraech bis sie zum Gate musste, war total nett!

Bin mit Pacific Blue geflogen, dass ich die low-cost-airline von Virgin Blue und der Flug war wirklich gut und vorallem lustig. Die Stewardessen haben sich alle Muehe gegeben uns die Zeit zu vertreiben. Wir haben z.B. ein Spielchen gespielt, bei dem die Passagiere auf der rechten und linken Seite (war ein Flieger mit 2×3 Sitzen) jeweils eine Toilettenpapierrolle bekommen haben und die Seite, die die Rolle zuerst bis hinten abgerollt hat ohne dass das Papier reisst, hat gewonnen. Meine Seite hat verloren ;-((, aber wie Ihr seht bin ich dennoch heil angekommen!

Da ich mir mein Hostel sorgfaeltig ausgewaehlt hatte (Stadtnah, zentral auch zur Bushaltestelle und guenstig), war der Weg vom Flughafen hierher einfach zu finden. Das Hostel (New Excelsior Backpackers) ist sauber, ruhig und alt, aber absolut ok. Hier sind viele Langzeitgaeste, sodass ich noch nicht wirklich ueber das Reisen in Neuseeland austauschen konnte, aber was soll“s.

Das Highlight meines gestrigen Tages – ok, es war kein besonderer Tag, meine Laune war zwar trotz des schlechten Wetters gut, aber die Kathedrale, das eigentliche Highlight der Stadt wird gerade renoviert, bei diesem Wetter wirkt doch alles irgendwie trist und grau in grau – war die Feststellung, dass ich endlich Photos upoloaden kann hier in meinem Hostel. So kann ich nun auch durch Bilder an meinem Trip teilnehmen lassen. Da ich weiss, dass viele von Euch schon sehnlichst darauf warten, freue ich mich umso mehr!

Im Guide von Christchurch steht fuer Spring (Fruehjahr) Temperaturen um die 15-20 Grad und leichte Jacke! Ich habe gestern erstmal spontan beschlossen, mir eine Jeans zu kaufen, denn mit meinen Leinenhosen liess es sich wirklich nicht aushalten.

Heute war dann Sparfuchs-Tag ;-) )!

Ich musste mich entscheiden, wie ich durch Neuseeland reisen will. Da ich in Australien beim Autofahren die Erfahrung gemacht habe, dass man beim Reisen durch fremde Gegenden doch sehr auf die Strecke konzentriert ist und nicht viel Gelegenheit hat, sich die Gegend anzusehen, habe ich mich gegen das Mieten eines Autos entschieden. Zug ist zu wenig flexibel, blieb das Reisen mit dem Bus. Einfach gesagt, aber hier gibt es ungefaehr 30 verschiedene Buspaesse!!! Wie entscheiden??? Ich habe mir einen Plan von alledem gemacht, was ich sehen moechte in den naechsten drei Wochen und bin in verschiedene Travel Agencies, um mich beraten zu lassen. Schliesslich habe ich mich entschieden fuer einen Bus, bei dem man immer ein- und zusteigen kann. Der Fahrer des Busses fungiert auch ein wenig als Guide und das Unternehmen, das ich ausgewaehlt habe, ist wohl darauf spezialisiert, auch abseits der ausgetretenen Touristenpfade zu halten. Letztlich habe ich mich also fuer dieses Angebot der Firma Stray entschieden und starte auch gleich morgen. Ich werde Euch berichten wie es mir ergeht. Ich Sparfuchs habe beim Buchen auch gleich 26% des Reisepreises und 15 NZD gespart. Es gibt dieses 26% off Angebot fuer Oktober und ausserdem habe ich mir einen jugendherbergsausweis ergattert und damit nochmal 15 NZD (ungefaehr 8 Euro) gespart.

Eine Jeans musste ja nun noch her: Gleich im ersten Laden bin ich wider Erwarten fuendig geworden: Habe (ich bin so stolz, dass ich das sogar auf meinem Blog verkuenden muss!!!) direkt zwei tolle Jeans gekauft, denn eine kostete 89 NZD und zwei 100 NZD. Das sind nur 53 Euro fuer zwei coole Jeans! Na, wenn das mal kein hot deal ist!!!

Heute hat es dann auch am Nachmittag endlich mal aufgehoert zu regnen. Dann sieht so eine Stadt ja schon ganz anders aus! Ich zeige Euch das gleich mal auf einigen Bildern. Gefaellt mir nun doch gut! Aber es ist dennoch gut, dass ich mich entschieden habe schon morgen weiterzureisen und nicht noch einen Tag zu bleiben, denn so gross sind die Moeglichkeiten hier dann doch nicht. Zumindest nicht bei diesem Wetter. Warum sollte ich auf einen Aussichtspunkt hochfahren, wenn es regnet und diesig ist?

Ich habe am Evensong in der Kathedrale teilgenommen, bei dem der Chor gesungen hat, war im Botanischen Garten, bin am Fluss entlang geschlendert und habe das Canterbury Museum besucht. Hier gibt es ziemlich viele Ausstellungen ueber die Antarktis, v.a. wohl auch, weil Christchurch die Antarktis Base der Amerikaner ist. all das konnte man im Museum auch erfahren. Tatsaechlich erinnert hier Vieles an Cambridge und Oxford, v.a. die vielen historischen Gebaeude im englischen Stil. Bei schoenem Wetter ist diese Stadt sicher einen Besuch wert!

Ich hatte einen schoenen Tag und bin mir ziemlich sicher, dass ich fuer meine Reise die richtige Wahl getroffen habe.

Morgen frueh werde ich um 8.00h an meinem Hostel abgeholt und es geht nach Kaikora, wo mal Wale, Delphine, Albatrosse usw. beobachten kann. Dann habe ich einige Moeglichkeiten fuer meine Weiterreise, das mache ich auch ein wenig vom Wetter abhaengig wie ich weiter vorgehen werde. Freue mich auf eine schoene und interessante Zeit und werde Euch auf dem Laufenden halten!

Einen lieben Gruss aus Christchurch von

Nicki

Oktober 12, 2007 Verfasst von nickisweltreise | Uncategorized | | Noch keine Kommentare