Photos sind ab sofort in der Galerie!
Um die Uebersichtlichkeit auf dieser Seite zu verbessern, findet Ihr die Diashows zu meinen Berichten ab sofort immer in der Galerie! Um meine Eindruecke mit Euch zu teilen, habe ich heute jede Menge Bilder hochgeladen!
Australiens Suedwesten
Lange habe ich Euch „vernachlaessigt“ und seit einigen Tagen habe ich mir vorgenommen mich zu melden, aber… Naja, ich habe mich bestens erholt und bin nun fit ab Sonntag das Abenteuer Asien zu starten!
Nachdem ich nun also in Perth angekommen war, habe ich erstmal eine Woche hier verbracht ohne wirklich etwas zu tun! Ich habe mich erholt von den „Strapazen“ des vielen Reisens und der vielen Eindruecke! Das mag fuer Euch wirklich komisch klingen, aber Reisen ist wohl nicht weniger anstrengend als Arbeiten. Meine deutsche Freundin Heidi im Hostel zitierte gestern so schoen „Es ist so schoen mal nichts zu tun und dann vom Nichtstun auszuruhn“! Und so bloed das fuer Euch die Ihr im Arbeitsalltag steckt klingen mag: Da ist wirklich etwas dran! Im Augenblick fruehstuecke ich meist 3 Stunden mit netten Leuten und erst dann beginnt der Tag. Er endet allerdings auch meist vor Mitternacht, denn dann bin ich ja muede!
Mein Hostel, das Emperors Crown auf der Stirling Street ist super, die Leute sind nett und ich fuehle mich rundum wohl. Es ist fast wie eine kleine Familie und so sehr ich mich auch auf Asien freue: Der Abschied am Sonntag wird sicher nicht einfach, denn schliesslich war dies hier meine laengste Station und die erste, in der ich mir wirklich Zeit zum Durchatmen gegoennt habe!
Am Freitag, den 09. November bin ich also in Perth angekommen und die Atmosphaere in dieser 1.7 Millionen Stadt hat mir direkt richtig gut gefallen. Insgesamt leben rund 2 Millionen Menschen im riesiggrossen Western Australia (schaut Euch das mal auf einer Karte an, es ist Wahnsinn wie gross dieser Staat ist!) und wie Ihr seht fast alle in der einzigen Metropole! Dennoch ist hier alles sehr entspannt!
Am spaeten Nachmittag gelandet, machte ich mich noch auf zu einem Streifzug durch die Stadt. Mein Hostel liegt etwa 2 Minuten Fussmarsch vom Stadtzentrum entfernt. Nach Ueberschreitung einer Bruecke ist man direkt auf der Hauptstrasse! Was zu grosser Verwirrung und Verwunderung gefuehrt hat, war die Weihnachtsbeleuchtung in den Strassen, die mir bei 35 Grad direkt ins Auge fiel. Ich realisierte sofort, dass in diesem Jahr das Weihnachtsfest fuer mich wohl ein bisschen anders aussehen wird! Spannend, komisch, aber so langsam gewoehne ich mich an den Gedanken eines Weihnachten unter Palmen am Strand!
Am naechsten Tag wollte ich einen Ausflug nach Fremantle unternehmen. Fremantle, eine kleine Stadt mit schoenem Wochenendmarkt ist ca. eine halbe Stunde mit dem Zug und eine knappe Stunde mit der Faehre von Perth entfernt. Ich stand frueh auf, um die erste Faehre um 8.45 Uhr zu erwischen. Im Bad traf ich Kathleen, die im Etagenbett ueber mir schlief und fragte sie nach ihren Plaenen: Auch sie hatte vor nach Fremantle zu fahren. Also beschlossen wir gemeinsam aufzubrechen! So ist das hier in Hostels! Wir hatten einen lustigen und interessanten Tag! Das Fremantle Prison haben wir uns angesehen und an einer 1.5 stuendigen Fuehrung teilgenommen. Die Tour war wirklich beeindruckend. Bis in die 1991 war dieses Gefaengnis in Gebrauch und wenn man sich diese menschenunwuerdigen Verhaeltnisse ansieht, kann man sich nicht vorstellen, dass man in einem „westlichen“ Land ist! Erholt haben wir uns bei fish and chips im Fishing Harbour! Lecker! Mit der letzten Faehre fahren wir um 17.00 Uhr wieder Richtung Perth, bestaunen die interessante Skyline vom Wasser aus und freuen uns, uns kennengelernt zu haben! Kathleen ist Irin, hat aber lange Zeit in den USA verbracht. Sie hat (wie die meisten hier) ein work and travel Visum und hat nach 2 Wochen endlich einen Job gefunden.
Als wir nach unserem Besuch in Fremantle wieder im Hostel ankommen, kochen wir gemeinsam und erfreuen uns hinterher an einer Flasche Wein auf der Terasse. Wir sind muede und wollen frueh ins Bett. Von Shane, einem Neuseelaender, werden wir angesprochen, ob wir nicht noch Lust haben auszugehen. Naja, eigentlich habe ich keine Lust, aber ich halte es schon fuer eine gute Gelegenheit mit den anderen aus dem Hostel in Kontakt zu kommen und so raffen wir uns auf, ziehen uns um und machen uns auf den Weg. Es ist auch wirklich ein netter Abend. Auf dem Weg nach Hause tausche ich mich mit Kathleen ueber den Abend aus, den wir mit unterschiedlichen Gespraechspartnern verbracht haben… Mit einem guten Gefuehl falle ich todmuede ins Bett und bin froh, die ersten Kontakte im Hostel geknuepft zu haben.
Am Sonntag komme ich nicht so richtig aus den Federn… Aber ich unternehmen dann doch noch eine Sightseeing-Tour durch die Stadt… mit dem Bus! Es ist an diesem Tag so schrecklich heiss, dass man sich nicht per pedes fortbewegen mag. Im open top bus mit Fahrtwind ist es gut auszuhalten… Im Kings Park mit seinem grossen botanischen Garten unternehme ich einen kleinen Spaziergang. Von hier aus hat man den wahrscheinlich besten Blick auf die Skyline von Perth! Fuer Matthias, einen Deutschen im Hostel, schreibe ich ein paar Reisetipps fuer Neuseeland nieder, da er mit dem Gedanken spielt, dorthin zu reisen und es tut gut auf diese Weise auch diese fantastische Reise nochmal Revue passieren zu lassen. Im Schatten geniesse ich meine Zeit und merke schon, das irgendwas anders ist: Ich habe es ploetzlich nicht mehr so schrecklich eilig weiterzuziehen und Australien weiter zu erkunden. Stattdessen geniesse ich meine Zeit! Nicht, dass ich sie nicht auch sonst genossen haette, aber ich scheine zu merken, dass es nun wirklich an der Zeit ist, ein wenig zur Ruhe zu kommen und einige Tage am gleichen Ort zu verweilen!
In den naechsten Tagen geniesse ich Perth, die Leute um mich herum im Hostel, die Atmosphaere und meine Ruhe! Ich schlendere durch die Stadt und genehmige mir regelmaessig um die Mittagszeit einen kleinen Snack und dann einen Mittagsschlaf im Schatten der Baeume in meinem Lieblingspark mitten in der Stadt, dem Sterling Garden direkt neben dem Supreme Court. Es ist toll Leute zu beobachten, etwas zu lesen, zu doesen und sich … ohne Eile … Gedanken ueber die Weiterreise zu machen. Ich sitze manchmal stundenlang im Hostel und fuehre interessante Gespraeche mit Leute aus der ganzen Welt! Abends sitzen wir zusammen, essen gemeinsam und trinken ein Weinchen… ich fuehle mich sauwohl!
Am Dienstag (13.11) treffe ich Maike Dachs, eine Osteratherin, die vor einigen Jahren der Liebe wegen nach Australien ausgewandert ist und ihren kleinen Sohn Hendrik. Wir verbringen einen schoenen vormittag zusammen und es ist interessant sich mit jemandem auszutauschen, der hier lebt. Hendrik ist mit seinen 1.5 Jahren total suess und plappert lustig deutsch-englische Wortkombinationen vor sich hin. Er wird bilingual erzogen, was ich spitze finde!
Abends soll es Kaenguruh geben. Wie lange man das wohl braet? So wie Rind? Ich weiss es nicht und werde es einfach ausprobieren! Es schmeckt super!
So langsam merke ich, dass ich wieder jueckig werde und es Zeit wird, weiterzuziehen. Reiseplanung steht wieder an. Es ist Regenzeit im Norden, die Kimberleys sind unpassierbar und in Darwin muss es so unertraeglich heiss und nass sein, dass erfahrene Traveller und local people mir davon abraten, dorthin zu reisen. Ihren Rat nehme ich ernst. Bleibt noch die Moeglichkeit Richtung Norden aufzubrechen und in ca. 5 Tagen bis Exmouth (Ningaloo Reef, das noch interessanter sein soll als das Great Barrier Reef, das mich schon total beeindruckt hat) oder in ca. 10 Tagen bis Broome zu reisen, oder aber den Suedwesten Australiens bis Esperance zu bereisen.
Ich beschliesse mir den Suedwesten anzuschauen und ein Auto zu mieten, denn so sehr ich auch in den vergangenen Tagen versucht habe, mich an den Gedanken einer Gruppenreise zu gewoehnen: Ich kann es mir zur Zeit absolut nicht vorstellen. Ich vergleiche also Angebote von car rental companies, lege mir eine Route zurecht und als Startzeitpunkt Samstag, den 17. November fest. Noch bin ich unsicher, ob ich alleine reisen oder mir einen Reisepartner suchen moechte, daher beschliesse ich, einen Aushang zu machen und wenn sich jemand meldet, der mir passt, dann wuerde ich jemanden mitnehmen, falls nicht, fahre ich alleine.
Schliesslich fuehre ich einige nette Gespraeche mit potentiellen Mitreisenden (einige wirklich skurril) und entscheide mich schliesslich, Ling, eine 28-jaehrige Taiwanesin, mitzunehmen. Am Samstag hole ich frueh das Auto ab und wir machen uns auf den Weg Richtung York (von Perth aus Richtung Osten landeinwaerts), einer historischen Stadt. Danach fahren wir weiter zum Wave Rock, einer Steinformation, die aussieht wie eine grosse Welle. Die Strassen fuehren hunderte Kilometer gerade aus. Leider halte ich mich nicht exakt an das Speedlimit von 110km/h. Teures Vergnuegen in Australien! Ich werde von der Polizei angehalten, behandelt wie ein Schwerverbrecher, und erhalte schliesslich eine Knolle fuer 13 km/h zu viel (123 km/h statt 110), die mich 150 australische Dollar kostet!
Ein paar Tage zuvor hatte ich von Burkard erfahren, dass ich einen freundlichen Gruss von unserer Autovermietung in Melbourne erhalten hatte, die wegen TEmpoueberschreitung 250 Dollar von mir forderten! Passiert ist passiert, aendern kann ich es nicht und ich rege mich gar nicht gross darueber auf, denn aendern kann ich es ja ohnehin nicht mehr… ;-(( Ich wusste ja zunaechst nicht, was ich aus den einzelnen Laendern aus Souvenirs mitbringen koennte, aber dieser Sammlerspass wird mir dann doch ein wenig zu teuer…. Ab sofort beschliesse ich, penibel auf die Geschwindigkeitsanzeige zu achten!
Am ersten Tag legten wir mehr als 600 Kilometer im Auto zurueck und da Ling keinen Fuehrerschein hat, lag es in meiner Hand, das Auto von A nach B zu bringen. Die ersten hunderte Kilometer Fahrt sind ja auch noch interessant, aber irgendwann wird es dann doch halt ziemlich eintoenig… Abends schlafen wir in einem kleinen, alten Hotel in Raventhorpe. Um Raventhorpe herum liegen viele Minen, sodass der Pub, den sich in unserem Hotel befindet, voll ist. Hemdsaermelig ist die Atmosphaere! Mir gefaellt es gut! Ich trinke noch einige Bier mit den Arbeitern, esse ein deftiges Steak! Ling hat es vorgezogen auf dem Zimmer zu bleiben – ihr gefaellt diese derbe Stimmung nicht! Ich finde es riesig und erhalte ausserdem noch einige Tips fuer Ausfluege in die Umgebung! Da wir am naechsten Morgen wieder frueh aufbrechen moechten, beende ich das „Saufgelage“ zu einem angemessenen Zeitpunkt, zumal ich von der Fahrt auch relativ erschlagen bin und nicht damit rechne, dass es in den naechsten Tagen weniger schwierig wird!
Von Raventhorpe brechen wir nach Esperance auf. Zwei Stunden Fahrt durch’s Niemandsland liegen mal wieder vor uns. Ich geniesse die Ruhe und Weite des Outbacks, merke aber auch, wie Ling sich jetzt schon langweilt. Fuer Asiaten sind nur grosse, in ihrem Reisefuehrer beschriebene Ziele interessant!
In Esperance finden wir ein nettes Guest House (Daphne Street), das richtig heimelig ist. Eine Tischtennisplatte in der Garage, ein Kamin in der Lounge, und … ein grosses Zimmer fuer Ling und mich! Es ist sehr nett hier und ausser uns scheinen nicht viele Gaeste da zu sein. Wir brechen auf, um uns etwas zu essen zu suchen und wollen danach unsere Strandtour starten, denn Esperance ist bekannt fuer seine tollen Straende. Als wir im Cafe sitzen, faengt es allerdings an zu regnen! Was Regen??? Hier??? OK, Planaenderung! Wir fuhren in den Cape le Grand National Park im Osten von Esperance! Absolut beeindruckend! Solche Straende habe ich noch nie gesehen!!! Menschenleer, eiskaltes Wasser, aber ein Landschaft…. Mir stockt der Atem als ich diese Straende sehe! Awsome!
Nach dem Fruehstueck im Hostel am naechsten Morgen - mit frischgebackenem Brot und Filterkaffee!!! - holten wir unsere Strandtour nach. Die Kueste hier ist der Hammer! Wirklich unbeschreiblich schoen! Unter anderem sahen wir auch einen Pink Lake, der allerdings nur noch an wenigen Stellen wirklich pink ist. Die Farbe kommt zustande aufgrund des hohen Salz- und Betacarotingehaltes.
Wir versuchen in Raventhorpe oder Hopetoun eine Uebernachtungsmoeglichkeit zu buchen fuer die folgende Nacht, denn ich moechte schon einige der Kilometer an diesem Tage hinter mich bringen, aber telefonisch ist ausser einem Appartment in einem Resort in Hopetoun fuer 110 Dollar nichts zu bekommen. Wir beschliessen dennoch in diese Richtung aufzubrechen und fuer den Fall, dass wir unterwegs keine guenstigere Alternative finden, in den sauren Apfel zu beissen und diesen hohen Preis zu zahlen. Nach 250 Kilometern erreichen wir wieder Raventhorpe (das ist wirklich ein Katzensprung…!!) und fragen im Caravan-Park nach einer Uebernachtungsmoeglichkeit. Tatsaechlich haben sie einen alten, fahruntuechtigen Caravan, den sie fuer Uebernachtungen zur Verfuegung stellen. Und das fuer sensationelle 25 Dollar fuer 2 Personen! Die Nacht ist kalt und stuermisch, aber wir schlafen recht gut und sind am naechsten Tag geruestet fuer den Ausflug in den Fitzgerald River Nationalpark!
Dieser Dienstag wird der Horror! Wir fahren von Raventhorpe nach Hopetoun, dem oestlichen Zugang zum Park. An der Tankstelle tanken wir den Wagen nochmal auf und ich lasse die Reifen ueberpruefen. Die freundlichen Herren werkeln ein bisschen herum und wir fuehlen uns bestens geruestet! Denkste! Die Strassen habe massive Spurrillen udn Bodenwellen und der Wagen ist nicht vernuenftig zu lenken! Ich wundere mich noch, was nicht stimmt und fahre besonnen und langsam (wirklich langsam!), als wir und ploetzlich im Strassengraben wiederfinden! Ich bin geschockt! Was war passiert? Ich bin langsam gefahren, auch der Strasse war nichts zu erkennen! Wenn jemand neben mir gesessen haette mit Fuehrerschein, waere ich sicher nicht weitergefahren. Aber so hatte ich ja keine Wahl! Also, tief durchatmen! Vorsichtig versuche ich Gas zu geben, noch bin ich nicht sicher, ob der Wagen Schaden genommen hat! Ehrlich gesagt geht mir – Entschuldigung – der Arsch auf Grundeis! Oh Mann, was mache ich hier? Ich halte die Luft an und gebe vorsichtig Gas! Der Wagen bewegt sich langsam aus dem Graben. Ich fuehle mich unsicher, besser lenken laesst sich der Wagen nicht, aber ich denke, dass wir weiterfahren koennen! Das tun wir! Ich meine, was bleibt uns auch anderes ueber? Seit einigen Stunden schon haben wir keine Menschenseele mehr gesehen! Entgegengekommen ist uns an diesem Tag auch noch kein Auto, also? Ja, weiter!
Den Nationalpark kann ich an diesem Tag nicht mehr wirklich geniessen! Ich freue mich die ganze Zeit darauf, wieder eine asphaltierte Strasse zu sehen! Stattdessen wird es aber zunaechst noch schlimmer! Zum Teil ist der Boden derart aufgerissen, dass ein Ueberqueren mit unserem Auto nicht moeglich ist! Also, wieder einige Meter rueckwaerts, auf die andere Seite des Grabens und versuchen, dort weiterzukommen. Im Nachhinein klingt das alles nach Abenteuer, ach wie spannend, aber in diesem Moment fand ich es einfach nur schrecklich! Ich war schon froh, jemanden dabei zu haben, wenngleich Ling natuerlich nichts ausrichten konnte. Dennoch war es irgendwie beruhigend, nicht ganz alleine unterwegs zu sein. Einige Emus, Schlangen und Kaenguruhs kreuzten unseren Weg! Die Natur ist schon beeindruckend! Am staerksten beeindruckt war ich aber von dem Anblick unseres Hostels am Abend! Aussteigen, relaxen! Den Tag abhaken! Wir haben es heil ueberstanden! Das habe ich an diesem Tag nicht mehr als Selbstverstaendlichkeit angesehen! Und warum hatten wir derartige Probleme? Ich war doch in Hopetoun an die Tankstelle gefahren, um auch den Reifendruck ueberpruefen zu lassen. Als wir nach ca. 350 Kilometern in Bremer Bay den Nationalpark wieder verliessen und die erste Tankstelle erspaehten, hielten wir dort an. Ich bat um Hilfe, da ich ja das Gefuehl hatte, dass etwas mit dem Wagen oder den Reifen nicht stimmte. Der nette aeltere Herr ueberpruefte den Reifendruck. Statt des vorgeschriebenen Luftdrucks von 30 hatten die Herren mir in Hopetoun an der Tankstelle in jeden Reifen 37 gepumpt. Somit kein Wunder, dass der Wagen nicht vernuenftig auf der Strasse zu halten war! So ein Sch…!!! Ich habe mich geaergert! Nicht nur ueber die Herren, sondern auch ueber mich, dass ich Ihnen nicht genauer auf die Finger geschaut habe! Wir liessen Luft aus den Reifen und erlebten ein voellig neues Fahrgefuehl!!! Weitere 200 Kilometer lagen an diesem Abend noch vor uns bis wir das Hostel erreichten. Als wir es aus Bremer Bay telefonisch reservierten, warnte uns die Herbergsmutter vor den Kaenguruhs, da es schon begann zu daemmern! Das haette mir ja gerade noch gefehlt!!!
Der Empfang in der Bayview YHA war mehr als herzlich! Wir sind 2 Tage lang geblieben und haben uns mehr als wohl gefuehlt. Obwohl die Herberge alt ist, ist es einfach wunderbar! Die Hosteleltern sind der Hammer! Mehr als herzlich und sie kennen die Namen aller Gaeste! Zunaechst dachte ich als Margret mir die anderen in der Kueche und in der Lounge vorstellte, dass sie alle Langzeit-Gaeste seien! Denkste, schon eine Stunde spaeter trafen wir uns wieder und sie sprach mich mit Namen an! Es ist sooo toll, ein Ort, an dem man sich richtig wohlfuehlen kann und wo ich es gut und gerne einige Tage laenger ausgehalten haette, aber nach zwei Naechten und der Erkundung des wunderschoenen Albany hiess es weiterziehen!
Albany ist definitiv eine Reise wert! Die Stadt ist schoen und die Erkundung der Gegend macht einen Riesenspass! Margret und Peter haben uns auf der Karte die sehenswerten Orte der Umgebung eingezeichnet, somit faellt es uns leicht, ihrem Plan zu folgen! Allerdings hielt uns ein platter Reifen zunaechst vom Weiterreisen ab! Ich kramte den Mietvertrag mit der Car Company hervor. Alles versichert, darauf hatte ich ja geachtet, bis auf … ja richtig, bis auf Reifen!!! Ich konnte es nicht fassen! Fuer meine Verhaeltnisse relativ relaxt fragte ich mich nun also, wie es weitergehen sollte. Ein Ehepaar im hostel war mit 4WD unterwegs und sie hatten auch einen Kompressor dabei, konnten unseren Reifen also aufpumpen. Die Australier sind ja auch ein bisschen relaxter als wir und sagten uebereinstimmend, sie wuerden es gar nicht reparieren lassen und versuchen, so weiterzukommen. Aber das kam fuer mich nicht in Frage! Ein Reifen, von dem ich weiss, dass er nicht OK ist! Und dann „einfach weiterfahren“! Ich koennte wahrscheinlich an nichts anderes denken! Und wenn er dann waehrend der Fahrt platzen wuerde und vielleicht noch Schlimmeres passieren wuerde? Ich wollte den Reifen reparieren lassen, also Kreditkarte einstecken und auf zum Reifenservice. Im Reifen steckte ein Metallstueck, nur etwa so gross wie eine Zacke von einer Gabel. Im Wasserbad zeigten sie mir, dass auch weiter Luft aus dem Reifen entwich. Sie sagten, sie wuerden es reparieren, no worries! No worries, nee natuerlich nicht! Erstaunlich relaxt quatschte ich mit dem Mechaniker, waehrend er unseren Reifen flickte. Wieder ein paar Ideen fuer Ausflugsziele gesammelt, nett erzaehlt. Dann war er fertig. Payment! Ich erwartete eine Rechnung von mindestens 200 Dollar und zueckte meine Kreditkarte! Und dann? 20 Dollar? Waaaaaaaaaaaassss? Umgerechnet ca. 12 Euro hatte ich fuer die Reifenreparatur zu zahlen! Oh, welche Freude! Schnell erledigt und dann noch guenstig! Der Tag war gerettet! Nun erstmal ein Happy meal bei McD und dann endlich die Tour starten! Alles halb so wild! Ich freute mich den ganzen Tag! Lucky Bay, Two People Bay, Middleton Beach, die Stonebridge und das Gap haben wir an diesem Tag noch erkundet und abends gab es ein leckeres BBQ im Hostel, das ich aufgrund der Geselligkeit sehr genossen habe!
Weitere Highlights der 8-taegigen Reise waren sicher das Beobachten von wilden Delphinen in Bunbury, der Treetop Walk in Walpole, das Geniessen des Strandes in Busselton und viele nette Begegnungen und interessante Gespraeche. Insgesamt eine tolle Reise. Anstrengend mit Reisepartner, anders, in manchen Situationen schoen, die Bilanz ist eigentlich zwiegespalten. Ling brauchte halt morgens immer mindestens 40 Minuten im Bad (man muss doch auf den Photos auch gut aussehen!), waehrend ich eher praktisch denke und haeufig gerne frueher losgekommen waere. Der Vorteil mit Asiaten zu reisen ist sicherlich, dass man seinen eigenen Plan einfach durchziehen kann und sie froh sind, wenn sie jemand ans Haendchen nimmt und ihnen die Gegend zeigt.. Aber das ist fuer mich auch hin und wieder anstrengend mit jemandem zu reisen, der keine eigenen Ideen und Vorstellungen hat und sich auf nicht auf die Ziele des naechsten Tages vorbereitet.
Heute ist Freitag und seit Samstagabend bin ich wieder in Perth. In dieser Woche ist nichts Wildes passiert, ich habe mir noch einige Museen und Parks angesehen und ansonsten meine Zeit genossen.
Meinen Flug, der von Brisbane nach Singappore geplant war, konnte ich von Perth nach Singapore umbuchen. Am Sonntag fliege ich nach Asien und das Abenteuer Asien beginnt! Die Bilanz meiner fast 3 Monate in Australien und Neuseeland faellt ueberaus positiv aus! Die vergangenen Wochen waren voller Eindruecke, Herausforderungen und Freude!
G’day from Perth
Hallo Ihr Lieben,
fuer all diejenigen von Euch, die regelmaessig meinen Blog verfolgen: Mir geht es bestens, ich bin nach meiner Rundreise im Suedwesten Australiens wieder wohlbehalten in Perth angekommen und geniesse meine Zeit. Das ist wohl auch der Grund, warum ich Euch sooo lange nicht geschrieben habe! Aber ich gelobe Besserung und melde mich in den naechsten Tagen!
Nicki
Hallo aus Perth
Ich sende Euch entspannte Gruesse aus Perth, der Hauptstadt Western Australias und der am staerksten isolierten Stadt dieser Groesse auf der Welt!
Nachdem ich bei Natalie und Pierre einige Tage mit Organisatorischem und Ausspannen verbracht habe, bin ich vergangene Woche Freitag gut in Perth gelandet. Meinem ueblichen Reisetempo entsprechend wollte ich eigentlich ca. 2-3 Tage die Stadt unsicher machen, um dann Richtung Norden zu reisen. Inzwischen bin ich seit einer Woche hier, mir gefaellt es richtig gut! Ich bin in einem super Hostel mit richtig netten Leuten und die Stadt hat eine tolle Atmosphaere. Entgegen meiner urspruenglichen Planung von hier aus nach Norden aufzubrechen, habe ich mir ab morgen fuer 8 Tage ein Auto gemietet und fahre in den Sueden… Schoen, so flexibel zu sein! Wahrscheinlich fahre ich alleine, habe zwar einige Aushaenge gemacht, ob jemand mitfahren moechte und auch einige Reaktionen bekommen, aber so richtig gepasst hat das bisher noch nicht. Entweder die Leute waren nett, haben aber wenig Geld und sollten erstmal wieder arbeiten, bevor sie weiterreisen, oder wir hatten unterschiedliche Vorstellungen von dem, was zu erkunden ist im Sueden, oder sie kamen mir schon am Telefon so komisch vor, dass ich gesagt habe, dass ich leider keinen Platz mehr im Auto habe. Ich stehe ja nicht unter dem Druck jemanden mitnehmen zu muessen… Schoenes Gefuehl!!!
Hier in Perth habe ich schon einiges gesehen, war aber noch in keinem Museum o. ae. Dazu habe ich im Moment nach den vielen Eindruecken der vergangenen Wochen einfach keine Lust. Stattdessen liege ich manchmal stundenlang im Schatten im Park (hier gibt es wirklich schoene Parks!) oder am Strand, lese oder mache einfach gar nichts! Und dabei wird mir ueberhaupt nicht langweilig!
Abends treffen wir uns meistens hier im Hostel, trinken entweder ein lecker Weinchen zusammen oder gehen aus. Viele der Leute hier im Hostel arbeiten tagsueber, aber das haelt sie nicht davon ab, die Nacht zum Tage zu machen… Ich Urlauberin bin meistens diejenige, die als erste muede ist…
Ich sende Euch allen ein dreifach donnerndes Duesseldorf Helau ins kalte Deutschland und hoffe, Ihr habt fuer mich mitgefeiert! Es gibt ja dann doch einige Momente und Events, an denen man gerne teilnehmen wuerde, aber Heimweh ist das noch nicht…!!!
Mir geht’s gut und das Reisefieber hat mich wieder! Morgen mache ich mich auf den Weg und sofern es Internet gibt, halte ich Euch auf dem Laufenden!
Nicki
Neuseeland – meine letzten Tage
Hallo Ihr Lieben,
Bevor ich morgen an die Westkueste Australiens fliege, bin ich Euch ja noch meinen Erfahrungsbericht ueber die letzten Tage in Neuseeland schuldig…
Da ich mal wieder in der Bibliothek von Victoria Point das laaaaaaaangsame Internet nutze, habe ich waehrend des Hochladens von Seiten (und seien es nur stinknormale Emails…), jeeeeeede Menge Zeit…
Meine Cruise auf dem Milford Sound in Neuseelands Fjordland an der Ostkueste war atemberaubend. Die Photos werden Euch sicher ueberzeugen! Es war einfach toll: durch meine Ankunft am Vortag konnte ich eine Cruise um 8.30h unternehmen und da sind die Touristen, die aus den umherliegenden Staedten in Bussen angekarrt werden noch nicht da. So waren auf meinem Schiff, das fuer bis zu 75 Passagiere ausgelegt ist, nur etwa 10 andere Besucher! So konnten wir wirklich die Weite und Stille geniessen…! Als wir ca. 2 Stunden spaeter anlegten, kamen uns Scharen von (vor allem asiatischen) Touristen entgegen, es setzten sich massenweise Schiffe in Bewegung und ich wusste mal wieder, dass ich eine richtige Entscheidung getroffen hatte, am Abend vorher anzureisen, um den Massen aus dem Wege zu gehen!
Nach der Cruise bin ich zurueck in das Hostel, in dem ich uebernachtet hatte, um zu kochen! Am Abend zuvor war die Kueche so gnadenlos ueberfuellt, dass ich es fuer sinnvoller hielt, mich mit einem Toast zu gegnuegen und die Zutaten fuer mein Essen am kommenden Tag zuzubereiten. Mit vollem Magen bin ich dann Richtung Dunedin aufgebrochen. Da es bis dorthin ca. 500 Kilometer sind und ich nicht wusste, wie fit ich nach der Fahrt bis Te Anau sein wuerde, habe ich mich vorher ueber Stopp- und Schlafmoeglichkeiten auf dem Weg erkundigt, um jederzeit entscheiden koennen, eine Rast einzulegen. Letztlich bin ich dann aber doch bis Dunedin durchgefahren.
Abgestiegen bin ich im Leviathan Hostel – nicht weil es von aussen einen besonders tollen Eindruck gemacht haette, sondern weil es eines der wenigen Hostels in der Stadt ist, das einen Parkplatz hat. Tatsaechlich hatte ich dann einen Dorm fuer mich – sehr entspannend! Andere Backpacker habe ich leider auch nicht getroffen – die Zimmer schienen die umgestalteten Abstellkammern des angeschlossenen Hostels zu sein. Aber: Ich habe super geschlafen, das Hostel ist zentral, Kueche und Baeder sauber und es gab sogar ein Frotteehandtuch. Zur Erklaerung: Weil ein Frotteehandtuch viel zu schwer waere und auch zu viel Platz wegnehmen wuerde in meinem Rucksack, habe ich “nur” Microfaserhandtuecher mit. Die sind super, weil sie leicht und klein sind und schnell trocken, ergo auch nicht beginnen zu riechen wie nicht getrocknete Frotteehandtuecher. Aber … wenn man dann doch mal ein Frotteehandtuch bekommt, dann ist das doch ein ganz besonderes Vergnuegen! Oh ja, alle diese Dinge, die zu Hause so normal sind. Weitere Highlights sind immer wieder Foene, Duschen mit Brause und Einzelzimmer!!! Da beneide ich Euch doch manchmal um den ganz normalen Luxus zu Hause! Ansonsten muss ich aber so gut wie nichts entbehren und hin und wieder leiste ich mir ja auch mal richtig was!
Dunedin hat mir nicht besonders gut gefallen. Vielleicht hatte ich einfach zu viel erwartet von dieser Studentenstadt. Mir kam sie dann doch ziemlich normal vor…
Nachdem ich also den Vormittag in Dunedin verbracht hatte, bin ich am Nachmittag Richtung Peninsula aufgebrochen. Albatrosse und Pinguine kann man dort beobachten! Richtig schoen!
Obwohl ich die Zeit ein bisschen aus dem Auge verloren hatte, bin ich noch weitergefahren bis Oamaru. Oamaru ist bekannt fuer seine Pinguinkolonie. Natuerlich gibt es auch eine Anlaufstelle fuer Touristen, die fuer die Beobachtung 20 Dollar bezahlen moechten, aber die pussierlichen Tierchen kommen in der Daemmerung aus dem Wasser auf dem Weg in ihre Kolonie am Hafen vorbei und man muss richtig acht geben, um sie nicht zu ueberfahren! In Scharen konnte ich so Pinguine beobachten und war ganz fasziniert!
Faszieniert war ich auch von meinem Hostel in Oamaru: Das Empire Hostel im “Citycenter” – das gleicht etwa dem “Citycenter” von Struemp, aber es gibt natuerlich wie in jeder “richtigen” neuseelaendischen Stadt mit mehr als 100 Haeusern ein Mc Donalds… Also das Hostel war supersauber, die Hostel-Eltern sehr nett, hilfsbereit und sympathisch, die Stimmung persoenlich. Ich hatte schon ueberlegt noch einen Tag zu bleiben, aber ausser den Pinguinen und einigen historischen Gebaeuden, die aber nicht zugaenglich sind bzw. Innen modern ausgestattet sind, gibt es in Oamaru nicht viel zu bestaunen.
Somit bin ich am naechsten Morgen um 7.00h nach einer ruhigen Nacht mit zwei Amerikanerinnen und drei Englaendern in meinem Dorm Richtung Christchurch aufgebrochen. Da ich die wunderschoene Ostkueste vor mir hatte, war ich auch an diesem Tag noch nicht sicher, ob ich bis Christchurch durchfahren oder in einem anderen Oertchen Halt machen wuerde. Die Bilder sind nur halb so schoen wie die Landschaften, die ich an diesem Auto erkundet habe: Ich habe vielfach einfach den Atem angehalten und gestaunt!!! Den Atem angehalten habe ich allerdings auch, als ich nach ca. einer guten Stunde Fahrt ohne ein Haus oder eine Menschenseele zu sehen, ploetzlich den Gestank meines fahrenden Untersatzes feststellte!!! In dem Bewusstsein, dass ich keine Ahnung haette, was bei qualmendem Motor o.a. zu tun waere, hoffte ich nun einfach und sandte ein Stossgebet Richtung Himmel!! Der liebe Gott muss es gehoert haben, denn nach einer Zeit hoerte es auf zu stinken und mein weisser Nissan und ich kamen wohlbehalten am Abend in Christchurch an. Die vielfaeltige Landschaft, die unendlichen gruenen Wiesen, die hunderttausenden Kuehe und Schafe, ein Tier, von dem ich nicht weiss, was es ist (Photo ist in der Diashow), rauschende Fluesse und Baeche, schneebedeckte Berge … einfach faszinierend!!! Alleine unterwegs zu sein, manchmal ohne zwei, drei Stunden lang ein Haus oder einen Menschen erblicken zu koennen, ist eine besondere Erfahrung! Aber nur so erkundet man eben auch wunderschoene Ecken, die andere nicht entdecken! Mir hat es Spass gemacht!
Abends habe ich mich in Christchurch im “Frauenreisehaus” einquartiert. Wie der Name schon sagt, ist hier “girls only” angesagt. Super Stimmung, tolle Ausstattung, ich hatte ein Einzelzimmer, in dem ich meinen ganzen Kram sortieren konnte! In Neuseeland war ich im Bus eigentlich immer mit meinem grossen Rucksack, meinem Daypack und einer Tasche, in der ich meine Fressalien und alles andere, was nicht mehr so recht in den Rucksack passen wollte, aufbewahrte. Fuer den Flug musste ich nun alles in einen grossen und den kleinen Rucksack kriegen… Geschafft! Aber die Reissverschluesse leisten jetzt schon ganze Arbeit!
An meinem letzten Tag schimmelte dann “leider” mein Toastbrot, sodass ich mir ein Fruehstueck in einem Café in der Stadt geleistet habe: Eine tolle Entdeckung, denn es gab Broetchen, die wie unsere schmeckten!!!
Gegen 13.00h bin ich mit Kati, einer Deutschen, die mich aufgrund meines verschimmelten Toastes als Ersatz zum Fruehstueck zu einer leckeren Bananenmilch eingeladen hat – etwas anderes hatte sie selbst auch nicht mehr, da es auch ihr letzter Tag in NZ war – zum Flughafen. Dai hr Flug nach Melbourne eine halbe Stunde vor meinem ging, setzte ich sie am Terminal ab, wollte nur SCHNELL das Auto abgeben und sie dann nach dem Einchecken wiedertreffen! Da meine Autovermietung aber nicht dort ist, wo ALLE anderen Autovermietungen sind, durfte ich ein bisschen suchen…. Nach einer knappen Stunde, fuenfmaligem Fragen und ausreichend – natuerlich deutschem – Fluchen (in solchen Momenten ist es wunderbar, eine andere Sprache zu sprechen als die Leute hier vor Ort!!!), habe ich die Autovermietung dann gefunden… Puh, am Schalter bin ich dann angemacht worden, weil ich zu spaet zum Einchecken kam, der Flug war verspaetet, der Busfahrer hat mich in Brisbane angemacht, weil ich nicht wusste, in welcher Tarifzone Victoria Point (meine Zielhaltestelle) liegt (ganz ehrlich, das ist doch nicht mein Problem!!!) … aber ansonsten hatte ich einen schoenen Tag!!! Mann!!! Der Empfang bei Natalie und Pierre – zurueck “zu Hause” war herzlich und nett! Ich hatte schon seit einigen Tagen richtig Lust auf Pizza (doch, gibt es in Neuseeland auch, aber irgendwie hatte ich meinen Pizzaheeper noch nicht befriedigt!) und so haben wir Pizza und natuerlich – Tradition ist Tradition – Knoblauchbrot geholt und koeniglich gespeist! Das Garlic bread ist natuerlich nur gut gegen Muecken!!!
In Vicci Point bin ich nun seit Montagabend und morgen ziehe ich weiter nach Perth. Hier habe ich die Zeit genutzt, um zu relaxen und einige Dinge zu organisieren! Ich bin geruestet fuer die Westkueste! Weiter geht’s!
Neuseeland war einfach unschlagbar schoen! Im Vergleich zur Ostkueste Australiens noch urspruenglicher und weniger touristisch! Mir hat es super gefallen und ich habe nette Bekanntschaften gemacht!
Von einer Sache hatte ich total vergessen, Euch zu berichten und auf meinem Rueckflug wurde ich daran erinnert. Als ich nach Christchurch geflogen bin, habe ich mir fuer die Zeit am Flughafen noch ein Toastbrot geschmiert. Das habe ich natuerlich gegessen, bevor ich in den Flieger bin, denn die Einfuhr von Lebensmitteln nach NZ ist natuerlich aufgrund der Quarantaene-Vorschriften strengstens verboten! Mein Rucksack roch aber nach der Ankunft in NZ immer noch nach Toast! Das konnte nicht nu rich selbst riechen, sondern auch der Beagle, der auf die Wartenden am Gepackband losgelassen wird, um zu ueberpruefen, ob irgendwer noch Lebensmittel in seinem Gepaeck hat! Bei mir hat er also angeschlagen!!! Ich waere fast im Erdboden versunken! Aber der menschliche Hundebegleiter war sehr nett. Er musste natuerlich dann meinen Rucksack genauer unter die Lupe nehmen… Morgen gibt es keinen Toast, auch wenn es nur ein Inlandsflug ist…
Ich gruesse Euch lieb!
Eure Nicki
Kurzer Gruss vor Abreise nach Australien
Hallo Ihr Lieben,
ich habe zunaechst kommentarlos einige Photos hochgeladen, da uploaden in Victoria Point sich schwierig gestaltet. Aber ich werde dort wieder stundenlang die Computer in der Bibliothek blockieren und Euch ausfuehrlich ueber meine letzten Tage hier in Neuseeland berichten! Nun muss ich zum Flughafen!
Ich melde mich wieder aus Australien!
Nicki
Ankunft in Dunedin
Ich bin nach fast 500km Autofahrt in Dunedin angekommen. Leider bin ich zu muede, um Euch noch von den Erlebnissen der letzten Tage zu berichten, aber ich denke die Photos geben Euch einen ersten Eindruck…. Gute Nacht!!!
Gruss aus dem Niemandsland – 01.11.2007
Hallo Ihr Lieben,
ein schneller kurzer Gruss aus Milford Sound. Ich bin heute die 350 Kilometer von Queenstown mit dem Auto hierher gefahren! Eine atemberaubende Fahrt! Landschaft, die mal wieder so schoen ist, dass sie sich nicht beschreiben laesst!!! Unglaublich! Morgen unternehme ich eine Cruise im Milford Sound und danach fahre ich am spaeten Vormittag weiter. Werde einfach mal sehen, wo es mich hintreibt. Vielleicht fahre ich direkt durch bis an die Ostkueste bis Dunedin, der schottischen Stadt in Neuseeland, in der die Schwester von meinem Schulfreund Frank wohnt. Ob es mit einem Treffen klappt, ist noch nicht ganz klar, warten wir’s ab!
Ich bin muede und total erschlagen von den wunderschoenen Anblicken des Tages! Hier ist ein Upload meiner Photos nicht moeglich, aber das hole ich nach! Das muesst Ihr Euch anschauen. Um 23 Uhr wird hier der Strom abgestellt in der einzigen Herberge am Ort. Es heisst mal wieder: Willkommen im Abenteuer!
Das ist der absolute Gegensatz zu meinem Tag gestern in Queenstown, einer Stadt, die alles bietet, was das (Touri-) Herz begehrt! Ich habe mir dort guenstig ein Auto gemietet und vorallem hatten wir gestern Abend eine lustige Halloween-Party! Halloween ist hier so wie Karneval bei uns, d.h. jeder verkleidet sich wie er mag, er muss nichts Gruseliges sein. Ich war aber dennoch ein Hexe, mit ein bisschen Improvisation habe ich schon gut ausgesehen. Die Photos bleibe ich Euch auch erstmal schuldig…
Nicki
-
Archive
- September 2008 (3)
- August 2008 (4)
- Juli 2008 (8)
- Juni 2008 (12)
- Mai 2008 (11)
- April 2008 (2)
- März 2008 (1)
- Dezember 2007 (3)
- November 2007 (8)
- Oktober 2007 (11)
- September 2007 (4)
- August 2007 (1)
-
Kategorien
-
RSS
RSS der Einträge
Kommentarfeed