Taiwans Ostkueste – Hualien nach Taitung – 22.04.2008
Ehrlich? Fuer einen Mcs oder Burger King oder sonstige globale Fastfood-Kette waere ich heute Abend gestorben!!! Aber, ich lebe noch und es gab mal wieder Nudeln mit Rindfleisch, scheinbar das einzige Gericht, dass die Taiwanesen ins Englische uebersetzen koennen… Hatte ich gestern schon…
Bis 18.00h war mein Tag fantastisch, danach ne reine Katastrophe!!! Ich versuche mal von vorne anzufangen…
Gestern Abend hat Kelvin noch einen Mietwagen fuer mich bestellt, den ich one-way nutzen konnte. Das hatte es super organisiert, die Autovermietung hat mich in meinem Hotel abgeholt. Ich hatte ein super Auto (einen tollen Toyota), das ein bisschen aussah wie ein Audi A6 (also… fuer mich zumindest, aber ich habe ja schon Schwierigkeiten einen Porsche von einem Trabi zu unterscheiden…)!!! Jedenfalls hatte ich einen tollen Wagen mit getoenten Scheiben in schickem grau und einen Riesenmotor. Aber was will man mit einem riesen Motor, Hoechstgeschwindigkeit war heute 70, aber auf einem Grossteil der Strecke waren nur 50km/h erlaubt. Nein, keine Ortschaften, irgendwie vergleichbar mit Bundesstrassen. Ich fuehlte mich zunaechst wie ‘King of the road’ oder ‘Queen of the Cockpit’, denn auch ein TomTom (ein ganz tolles Navigationssystem) hatte man mir mitgegeben und meinen ersten Stop schon fuer mich gespeichert. Nach dem ersten Stop dann aber die grosse Ueberraschung: Die englischen Staedtenamen wurden nicht gefunden!!! Das heisst, ich haette muehsam versuchen koennen, irgendwelche fuer mich seltsamen chinesischen Zeichen dort einzugeben in der Hoffnung, das ich dann am richtigen Ort lande… oder… vergessen … oder, ah ja, ich fragte eine nette Dame im Visitor Information Center, ob sie mir den Namen eingeben koennte. (Ausnahmsweise sprach sogar jemand englisch im Information Center!!! Was wir fuer eine Selbstverstaendlichkeit halten koennten, ist hier noch lange nicht so selbstverstaendlich und daher sind die Visitor Information Center auch nur bedingt hilfreich… Manchmal haben sie aber sogar englisch Karten!!!). Sie hat mir mein Ziel dann eingestellt, so hatte ich immerhin eine grobe Orientierungshilfe, das fand ich sehr angenehm. Nebenbei habe ich etwas chinesisch gelernt, ich meine jetzt zu wissen, was rechts und links heisst, das habe ich ja heute mindestens je 100 mal gehoert… Aber die Pfeile auf dem Display haben mir zuverlaessig die Richtung vorgegeben!
Der Tag war toll, ich habe Photos mit Asiaten gemacht, die von mir als Westlerin begeistert waren, ich war beeindruckt und fasziniert von Taiwan und seinen freundlichen und hilsbereiten Menschen. Das hat sich auch heute Abend nicht geaendert. Aber nachdem ich rund 1 Stunde mein Hostel gesucht habe, habe ich mich dann doch entschieden, den Wagen schon heute Abend abzugeben und mich mit dem Taxi vor der Tuer absetzen zu lassen. Das Problem war vor allem, dass ich mir aus dem Internet die englische Strassenbezeichnung rausgeschrieben hatte, aber damit konnte hier niemand etwas anfangen… Und ich hab nur Bahnhof verstanden, denn die Strassenschilder sind auf Chinesisch (ansonsten sind sie meist chinesisch und englisch!!!) Bahnhof war dann auch DAS Stichwort, denn dort ist meine Autovermietung ansaessig, ich habe das Auto abgegeben und mich zurueck in die Stadt fahren lassen. Naja, klingt einfacher, als es war, denn zunaechst musste ich noch ueber Mareike die Telefonnummer des Hotels in Erfahrung bringen, damit ich dort anrufen und die ‘Reception’ bitten konnte, dem freundlichen Taxifahrer die Adresse auf chinesisch durchzugeben. Inzwischen war es 20.00h geworden und ich hatte einen Baerenhunger!!! Um mein Hostel herum gibt es tolle Shoppingmoeglichkeiten! Nutzt aber nichts, wenn man Hunger hat… Ich habe schon das grosse gelbe M wie eine Fata Morgana vor mir aufsteigen sehen… Aber: es ist ein Traum geblieben und ich hatte wieder Nudeln mit Beef!
Morgen plane ich nach Tainan zu fahren (habe meinen Plan geaendert und werde den Suedzipfel der Insel auslassen. Zum einen, weil das Wetter dort im Moment nicht gut ist, zum anderen, um mir ein wenig Stress zu ersparen und mich eher auf das Gebiet noerdlich von Tainan zu konzentrieren.), das soll das kulinarische Zentrum Taiwans sein… Ich bin gespannt! Ob wohl auch fuer Touristen, die die Speisekarte auf Chinesisch nicht lesen koennen??? In dem ‘Restaurant’, in dem ich gestern zu Abend gegessen habe z.B. standen rund 60 Gerichte auf Chinesisch auf der Karte und auf Englisch??? Genau 3! Satt geworden bin ich und geschmeckt hat es auch, also will ich mich nicht beschweren!
Allersdings muss ich gestehen, dass es hier doch noch etwas beschwerlicher ist zu reisen mit dem Sprachproblem. Vieles wird durch die enorme Freundlichkeit der Menschen hier wett gemacht, aber ich kann nicht verneinen, dass es mich nicht manchmal aergert, dass (noch?) nicht die ganze Welt Englisch spricht! Und diejenigen Studenten, die ich in Cambridge kennengelernt habe, gehoeren dann anscheinend wirklich zur absoluten Elite ihres Landes, zumindest in sprachlicher Hinsicht, aber ich denke, nicht nur. Und selbst, wenn einige von ihnen nur einige Brocken beherrschen…
So, nun bin ich meinen Frust auch schon wieder losgeworden! Zu allem Ueberfluss war dieser Computer auch zunaechst noch auf chinesische Schriftzeichen eingestellt und ich hatte vergessen, wie man das umstellt… Die Dame am Tresen hier spricht – natuerlich – Ihr ahnt es – kein Englisch!!!
Jetzt wird noch kurz mit der Heimat telefoniert und dann ruft das Bett! Erst freue ich mich aber noch auf eine Tuete Chips, die auf meinem Bett wartet! Die habe ich jetzt auch dringend noetig! Emotional und auf physisch (finde ich! Gute Ausrede fuer jede Menge Kalorien um diese Zeit, he?)
Dennoch geht’s mir gut…! Und spaetestens in Taipei fresse ich mich bei McD durch
))
Nicki
Das Tempolitmi liess mir also jede Menge Gelegenheiten, die Umgebung ausgiebig zu beobachten, und das hat sich gelohnt: Taiwans Ostkueste ist wunderschoen!!! Zunaechst bin ich von Hualien aus landeinwaerts durch beeindruckende Berglandschaften gefahren. Nach ca. 130 Kilometern bin ich abgebogen in Richtung Kueste um nach rund 300 Kilometern mein Tagesziel, Taitung zu erreichen. Die Autofahrt war nicht nur wegen des Speedlimits sehr entspannend, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass die Strassen so gut wie leer waren (das allerdings haette mich ja auch dazu verleiten koennen, meine Sammelleidenschaft des Speed Ticketings fortzusetzen. Hat es aber glaube ich nicht… Hoff!!!). Die Kuestenlandschaft ist mal rauh und felsig, gefolgt von gelben und schwarzen Sandstraenden. Insgesamt hat mich auch heute wieder viel ans wunderschoene Neuseeland erinnert. Aber Taiwan unterscheidet sich natuerlich aufgrund der Lage in einer anderen Klimazone deutlich durch die Vegetation. Und koennt Ihr Euch erinnern, dass ich beeindruckt war von den Hundertschaften Rindern, Kuehen und Schafen in NZ? Heute habe ich genau 5 Kuehe gesehen!!! Aufgrund der Vielzahl der herrenlosen Hunde koennte man tatsaechlich auf die Idee kommen, dass man sie hier isst… Ist aber wohl nicht so… wollen wir’s mal glauben! Taiwans Reisguertel ist wunderschoen! Also Reis mit Hund koennte man annehmen… Naja, lassen wir das…
Nihao – 21.04.2008
Heute verspreche ich Euch keinen langen Artikel, denn ich sitze in einer Spielhoelle, da sich kein anderes Internetcafe finden liess… Um mich herum spielen durchgeknallte Jugendliche irgendwelche lauten „Balla-Balla“-Spiele. Das ist in doppelter Hinsicht woertlich zu nehmen!
Ich habe drei Hammertage in Hong Kong, drei wunderschoene Tage in Taipei und einen Tag an Taiwans Ostkueste in Hualien hinter mir. Ich werde Euch leider nicht alles erzaehlen koennen (und die lesefaulen unter Euch wuerden ja ohnehin wieder nur die Haelfte lesen!!! Liebe Gruesse an Dich, Stefan!!!)!
Hong Kong ist ohne jede Frage beeindruckend! Ich habe gleich mehrere Stunden auf dem Peak verbracht, um die Skyline bei Tageslicht und bei Nacht zu bestaunen! Hong Kong … 7 Mio Menschen auf 1100 qkm, was eine Dichte von 6,352/km² bedeutet (zum Vergleich, Deutschland hat rund 230 Einwohner pro qkm)!!! Wenn man die Arme ausstreckt und sich dreht, muss man schon Angst haben, jemanden zu erschlagen!!!
) Mein Hostel war OK, mein Zimmer hatte aber leider kein Fenster. Helena, eine Deutsche, die ich an meinem zweiten Tag in Hong Kong getroffen habe und mit der ich den Tag verbracht habe, habe ich mein Zimmer gezeigt. Sie meinte, sie sei in diesem Zimmerchen (ca. 3 x 3 m… ja, Ihr habt schon einen Luxus zu Hause!) stark suizid gefaehrdet! Aber ich habe nur gesagt, wo kein Fenster, da kein Sprung
) Ausserdem haette es sich aus dem 9. stock ja wohl eh nicht gelohnt! Und gerade in Hong Kong gaebe es sicherere Alternativen! (Natuerlich war das ein Spaessle!!)
Das Highlight war ohne Frage das Treffen mit Ryan, einem Englaender aus Manchester, den ich 2005 in Cambridge kennengelernt habe! Er wohnt seit 5 Jahren in Hong Kong und studiert dort. Er hat mir Ecken gezeigt, in die ich mich alleine wohl kaum getraut haette (es gibt auch in Hong Kong Menschen, die unter zusammengestuerzten Blechbuden „leben“!). Es war ein netter, interessanter und lustiger Abend! Es war so toll ihn wiederzusehen und zu erleben, dass es ihm auch im fernen Asien gut geht!
Taipei ist toll und nach Hong Kong eine wirklich Erholung! Die Haeuser nicht mehr alle so hoch, weniger Menschen, tolle Atmosphaere, viele Freunde und ein Hostel, in dem ich mich aufgrund der lieben Gastgeber sofort superwohl gefuehlt habe! Zunaechst war ich allerdings ein wenig geschockt, das muss ich ehrlicherweise zugeben! Es war alles sauber, aber die zwei Toiletten sind quasi direkt in der Kueche (also sagen wir besser: Kochstelle!). Die Duschen sind wie Dixi-Klos, also aus Plastik und stehen auf der „Dachterrasse“. Bitte nicht freuen „Oh, toll, Nicki hat ne Dachterrasse!“, das ergibt sich halt irgendwie dadurch, dass das Hostel im obersten Stock liegt. Da hier aber auch die Waesche trocknet, der Muell lagert und diverse Rohre laufen, ein Oertchen mit eher weniger Charm! Aber, ich bin sauber geworden! Und wirklich, nach nur wenigen Minuten habe ich mich dank der supernetten Mitbewohner, des „Wohnzimmer“ (= Flur des Hostels, in dem 2 Sofas, ein Fernseher und die Computer stehen) und Juan und Raul, den beiden Betreibern des Hostels, sauwohl gefuehlt!
Samstag und Sonntag war ich jeweils ganztaegig mit James und Kelvin unterwegs. Das sind die beiden Taiwanesen, die mich vor nunmehr fast 2 Jahren in Deutschland besucht haben. Sie haben sich so nett, liebevoll und suess um mich gekuemmert, das war wirklich herzensgut! Nicht mal die Souvenirs durfte ich selbst bezahlen! Und vor allem haben sie mich gemaestet! Mittags waren wir in einem Restaurant, in dem man an einer grossen Bar seine Zutaten auswaehlt und sie dann am Tisch in diversen Suppen selber kocht! Das war super, denn so konnte ich Dinge probieren, die ich sonst nieee!!! nieeeeee!!!!, nee, wirklich niee! probiert haette! Ich habe Haehnchenfuesse probiert!!! Davon hatten die Jungs mir erzaehlt, als sie bei uns waren und ehrlich gesagt: davor sie zu probieren, hatte ich gehoerigen Respekt!!! Versteht Ihr, oder? Heute sind 2 Tage seitdem vergangen und was soll ich sagen: ich habe es ueberlebt!!! Wirklich geschmeckt hat es allerdings nicht! Dabei wird das gegessen, was die Haehnchen ueber den Knochen an den Fuessen haben. Also irgendwas, was wir immer grosszuegig entsorgen. Das soll zwar sehr gesund sein, aber ich bevorzuge doch unser „normales“ ausgenommenes Haehnchen ohne Kopf und Fuesse! Hier werden die Haehnchen auf den Maerkten auch noch mit Kopf verkauft, also nur gerupft. Da ich ja inzwischen schon so einiges gesehen habe, wird mir bei diesem Anblick aber auch nicht mehr schlecht…
Danach waren wir in Wulai, ca. 1 Stunde mit dem Auto ausserhalb der Stadt. Da gibt es grosse Wasserfaelle, gute Luft und eine tolle asiatische Atmosphaere. Habe mir Zeit genommen zum Fuettern von Riesenfischen – wirklich, so riesige Goldfische habe ich noch nie gesehen! Danach waren wir noch auf einem wirklich traditionellen Nachtmarkt wo es nicht nur Ramsch fuer Touristen gibt, das war super! Ich habe seltsame und weniger seltsame Dinge probiert, die ich noch nie zuvor gesehen habe oder von denen ich nicht wusste, dass man sie essen oder trinken kann… Interessant allemal, aber nicht immer lecker! Dann hilft nur die Flasche Wasser in der Tasche, mit der man alles runterspuelen kann… Aber ich finde es nicht schlimm, sondern wirklich interessant.
Gestern waren wir in Keelung auf einem traditionellen Fischmarkt! Hammer, was es da so gibt! Fischkopf mit Augen! Kopf ist super zum Suppe kochen! Auge essen macht intelligent!!! Aber: da habe selbst ich gestreikt und bleibe lieber dumm
) Wir haben uns dann einen Fisch ausgesucht, den wir spaeter in einem Restaurant haben zubereiten lassen – als wir ihn ausgesucht haben, lebte es „natuerlich“ noch! Aber zubereitet konnte ich das auch vergessen und habe ihn wirklich genossen! Es gab auch Fisch, die Stacheln bekommen, wenn sie „angry“ werden! Sie drehen sich dann und sehen aus wie Seeigel, sind allerdings weiss. Ich habe Photos gemacht, stelle mal eins online (muss ich Euch allerdings leider heute schuldig bleiben, denn ich habe mein Kabel nicht mit und eine andere Moeglichkeit der Uebertragung gibt es hier nicht). Danach sind wir nach Jiufen auf einen tollen Markt in engen Gassen und wieder mit der Moeglichkeit, viele „seltsame“, aber wirklich koestliche Dinge zu probieren. Seit ich allerdings auf eine Chilischote gebissen hatte (Kelvin meinte, die seien hier nicht scharf und ich Dummkopf habe es geglaubt und haette danach Feuer speien koennen!!!) vertraue ich den Jungs nicht mehr!
)
Abends habe ich dann noch andere Studenten zum Abendessen getroffen, die ich aus Cambridge kenne! Das war toll und wir haben uns alle gefreut, uns wiederzusehen! Danach sind wir zum Taipei 101!!! Zwar irgendwie wieder „nur“ ein Hochhaus, aber irgendwie doch besonder! Danach musste ich meinen Koffer packen, denn heute morgen hiess es frueh aufstehen, um den Zug nach Hualien zu nehmen.
Hier an der Ostkueste in Hualien bin ich um die Mittagszeit angenommen. Habe mich direkt in ein Hotel in der Naehe des Bahnhofs einquartiert, ein Auto gemietet und bin dann ab in den Taroko Nationalpark. Autofahren ist hier anders, aber recht einfach! Go with the flow - das scheint hier das Motto zu sein! Erstaunlicherweise habe ich noch keinen Unfall erlebt, obwohl Autos und Motorroller auch hier „irgendwie“ kreuz und quer durcheinander fahren!
Der Nationalpark ist total beeindruckend! Enge Schluchten, Haengebruecken, Geroellmassen, reissende Fluesse… so vieles hat mich an mein heissgeliebtes Neuseeland erinnert! Eines aber ist hier anders und das macht es auch hier wieder zu etwas ganz besonderem: Die Verbindung mit der Religion! Ein Kloster, ein Tempel, eine Pagode, Religion ist allgegenwaertig! Ich habe viel Zeit in einem Kloster verbracht und richtig entspannt! Die Menschen hier sind so toll, freundlich! So gut wie niemand spricht Englisch, aber sie versuchen alles, um Dir zu helfen! Ich bin wirklich begeistert!
Es gebe noch so viel zu berichten, aber so langsam muss ich wirklich raus hier! Der Bericht ist ohnehin schon viel laenger geworden, als geplant!
Ich freue mich, dass Ihr mit mir reist!!! Nun muss ich noch meinen Tag fuer morgen vorbereiten… Ich wollte eigentlich wieder ein Auto mieten und nach Taitung weiter im Norden fahren, aber one-way-Mieten scheinen nicht moeglich zu sein… Will das gleich nochmal im Internet recherchieren… Ansonsten haben Kino (so wird sein Name ausgesprochen, sicherlich wird es anders geschrieben) und ich wohl jede Autovermietung hier abgeklappert… Kino habe ich auf meiner Suche nach einer one-way-Autovermietung auf der Strasse getroffen. Er spricht ein wenig Englisch und hat mir dann geholfen, die Vermietungen abzuklappern. Das ist auf Chinesisch natuerlich viel leichter als mit Haenden und Fuessen, hat aber leider nicht zum erhofften Erfolg gefuehrt… Er hat mir den Tip gegeben am Flughafen nachzufragen. Mal schauen, ansonsten fahre ich halt doch Zug. Aber es gibt wohl zwei sehr reizvolle Strecken, eine entlang der Kueste, eine andere durch die Berge. Mit dem Zug sieht man nur die Berge, mit dem Auto koennte man an einer Stelle die Berge ueberqueren und von beiden etwas sehen… Warten wir’s ab!
Ansonten zum Schluss noch eine kleine Story zum Thema Organisation, die ich vor drei Tagen Mareike geschrieben habe: Wollte mir gerade „schnell“ eine Prepaid-Karte fuer mein Handy kaufen. Aber „schnell“ ist gaaaaanz schlecht… Bis ich mal einen Laden gefunden habe, wo es sowas gibt … english, no … no card… Finally! Und dann wollten sie meinen Passport… Den hatte ich aber gerade nicht mit, also wieder zurueck. Wieder hin mit Passport … Zweite ID gefragt… OK, der Fuehrerschein! Wieder hin! Akzeptiert! Dann wollte die Karte in meinem alten Handy zunaechst nicht so wie ich… SChliesslich bekam ich eine Anzeige auf dem Display! Aber telefonieren sollte ich erst nach rund 2 Stunden koennen, hab ich zumindest verstanden… Die arme Dame im Laden, die mir die Karte verkauft hat… OK, 2 Stunden… Mit Kelvin hatte ich aber ausgemacht, dass ich mich melde, sobald ich in der Stadt bin und eine Prepaid Karte habe. Ja, Kleingeld zusammengekratzt und eine Telefonzelle gesucht..,. Die funktionieren aber nicht mit Kleingeld, sondern mit Karte… Ein bisschen umhergeirrt, schliessliche ein Telefon gefunden, dass Geld akzeptiert!!! Aber nur 5 NTD Cents. Super, davon hatte ich genau einen! Also, ab in den Supermarkt, der Herr hat mich aber leider nicht verstanden und kein Geld gewechselt. Also etwas gekauft, bei dem ich zumindest ein weiteres 5 Cent Stueck bekommen wuerde! Hat geklappt! Kelvin erreicht! Im ersten Versuch! Wow! Ich verstehe ihn allerdings schlecht, denn „mein“ Telefon ist ja direkt an der Hauptstrasse! Schliesslich will ich ihm meine neue Mobilnumber geben, da reicht das Geld nicht mehr! Ich lache mich koeniglich kaputt! Willkommen in einer neuen Stadt!!! Organisation ist zumindest dort einfacher, wo man mein Englisch versteht. Das scheint hier nicht so zu sein! Aber ich freue mich, denn meine Stimmung ist gut und die Leute sind nett, auch wenn wir uns nicht verstehen!
In diesem Sinne, … aber es stresst mich nicht!
Bis bald! Dann auch mit Fotos! … Wieder keine Zeit Korrektur zu lesen, also verzeiht mir wie immer die Fehler!
Nicki
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